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DAS IMMUNSYSTEM ALS BEHANDLUNGSZIEL |
Die stärksten Immun-Booster - wie sie bei positiven, negativen und kognitiven Symptomen helfen können.
Es ist bekannt, dass die Dopamin-Hypothese viele Grenzen hat und eine Reihe von psychotischen Symptome nicht erklären kann. Daher sind Antipsychotika als reine Dopamin-Antagonisten bei negativen, kognitiven und depressiven Symptomen wirkungslos sind. Leider ist es sogar so, das Antipsychotika diese Symptome sogar verstärken.
30% der schizophren Erkrankten erfahren zudem auch bei positiven Symptomen keine Besserung durch Antipsychotika, da bei ihnen andere Dysfunktionen von Botenstoff-Systemen, wie Serotonin oder Glutatmat dafür die Ursache sind.
Oxidativer Stress, Entzündungen der Zentralnervensystems und abnormale Reaktion des Immunsystems sind zudem weitere wichtige Ursachen von Psychosen, Schizophrenie und Depression.
Die immun-inflammatorische Theorie ist heute einer der vielversprechendsten Forschungsschwerpunkte im Hinblick auf die Krankheitsentwicklung dieser psychischen Erkrankungen.
Immunität und Entzündung spielen zumindest bei einer Untergruppe von Patienten mit Psychosen und Schizophrenie eine wichtige Rolle. Das Immunsystem ist komplex und besteht aus einer Vielzahl von Komponenten und Mediatoren, die alle Auswirkungen auf das Gehirn haben und somit psychiatrische Symptome verursachen können.
Es ist allgemein bekannt, dass das Immunsystem der primäre Abwehrmechanismus gegen Krankheitserreger ist. Zunehmende Hinweise deuten auf eine Beteiligung von Immun-Dysregulation und Entzündungen des Nervengewebes im Gehirn an der Krankheitsentwicklung der Schizophrenie hin.
Es wurde gezeigt, dass Schizophrenie mit Anomalien in allen Komponenten des Immunsystems verbunden ist: von der angeborenen bis zur adaptiven Immunität. Auch Anomalien der Immunorgane wurden bei Schizophrenie beobachtet.
Viele Immuntherapie-Studien berichteten über eine Verbesserung bei positiven, negativen oder kognitiven Symptomen. Somit könnten entzündungshemmende und immunstärkende Vitamine, Mineralien, Heilpflanzen und Aminosäuren diese Symptome verbessern, indem sie Entzündungen reduzieren.
Studien untersuchten insbesondere den Einsatz entzündungshemmender Wirkstoffe, darunter Antikörper gegen Zytokine, und anderer immunmodulatorischer Behandlungen als mögliche Therapien. Diese Behandlungen zielen darauf ab, die potenzielle Rolle von Entzündungen und Immundysregulation in der Pathophysiologie der Schizophrenie zu untersuchen, die zu verschiedenen Symptombereichen beitragen können.
Mögliche Mechanismen:
Entzündung und Immunschwäche:
Neuere Erkenntnisse deuten darauf hin, dass Entzündungen und Störungen des Immunsystems bei Schizophrenie eine Rolle spielen, darunter eine erhöhte Anzahl von Immunzellen in bestimmten Gehirnregionen.
Glutamaterges System:
Studien zur Immuntherapie belegen indirekt die Beteiligung des glutamatergen Systems an der Pathologie der Schizophrenie.
Oxidativer Stress:
Die Rolle von oxidativem Stress bei Schizophrenie wird ebenfalls untersucht, mit möglichen Auswirkungen auf antioxidative Therapien.
Spezifische Symptomverbesserungen:
Positive Symptome:
Einige Immuntherapien haben sich als vielversprechend bei der Verringerung positiver Symptome wie Halluzinationen und Wahnvorstellungen erwiesen.
Negative Symptome:
Es besteht ein wachsendes Interesse daran, negative Symptome (z. B. sozialen Rückzug, mangelnde Motivation) mit Immuntherapien zu bekämpfen.
Kognitive Symptome:
Immuntherapien, insbesondere solche, die auf Zytokine abzielen, werden auf ihr Potenzial zur Verbesserung kognitiver Defizite untersucht, die ein Kernmerkmal der Schizophrenie darstellen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Immuntherapie zwar ein relativ neues Forschungsgebiet im Bereich der Schizophrenie ist, es jedoch zunehmend Belege dafür gibt, dass sie das Potenzial hat, verschiedene Symptome, insbesondere positive und kognitive Symptome, durch Modulation des Immunsystems und Berücksichtigung der zugrunde liegenden biologischen Mechanismen zu lindern.
1. Vitamine und Mineralien als Immunverstärker
Eine ausreichende Versorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen ist wichtig für ein starkes Immunsystem. Insbesondere Vitamin A, C, D, E, B6, B12, Folsäure, Kupfer, Jod, Eisen, Magnesium, Selen und Zink spielen eine Rolle bei der Unterstützung der Immunfunktion.
Vitamin C: Stärkt die Abwehrkräfte und wirkt als Antioxidans.
Vitamin D: Wichtig für die Aktivierung von Immunzellen und die Abwehr von Infektionen.
Vitamin A: Unterstützt gesunde Schleimhäute, die eine wichtige Barriere gegen Krankheitserreger darstellen.
Vitamin B6 und B12: Beteiligt an verschiedenen Immunprozessen und können bei der Bekämpfung von Erkältungen helfen.
Vitamin E: Wirkt als Antioxidans und schützt die Zellen.
Mineralstoffe:
Zink: Spielt eine Schlüsselrolle bei der Infektabwehr und der Abwehr von Krankheitserregern.
Eisen: Unterstützt die Immunfunktion und ist an der Bildung von Abwehrzellen beteiligt.
Selen: Wichtig für die Funktion bestimmter Enzyme und Proteine, die für die Immunabwehr benötigt werden.
2. Heilpflanzen als Immunverstärker
Mehrere Kräuter sind für ihre immunstärkenden Eigenschaften bekannt. Dazu gehört Echinacea , bekannt für seine Fähigkeit, die Dauer und Symptome von Erkältungen und Grippe zu verkürzen, und Indisches Basilikum (Tulsi) , das nachweislich Entzündungen lindert und die Anzahl der Immunzellen erhöht. Auch andere Kräuter wie Ingwer , Kurkuma , Knoblauch und verschiedene Gewürze wirken immunmodulierend.
Sonnenhut:
Echinacea wird häufig zur Bekämpfung von Erkältungen und Grippe eingesetzt und soll die Dauer verkürzen und die Symptome lindern. Es wird oft empfohlen, um den Körper bei der Bekämpfung von Infektionen zu unterstützen und das Immunsystem zu stärken.
Heiliges Basilikum (Tulsi):
Dieses Kraut hat die Fähigkeit bewiesen, Entzündungen zu reduzieren und die Konzentration wichtiger Immunzellen wie IL-4, IFN-γ sowie NK- und T-Zellen zu erhöhen. Es zeigt außerdem sowohl antibakterielle als auch antivirale Wirkung.
Ingwer und Kurkuma:
Beide sind für ihre entzündungshemmenden und antioxidativen Eigenschaften bekannt, die die Immunfunktion unterstützen können.
Knoblauch:
Knoblauch ist für seine Fähigkeit bekannt, Immunreaktionen zu modulieren und ist ein weiteres Kraut, das zur Stärkung der Immunität beitragen kann.
Andere Kräuter und Gewürze:
Viele andere Kräuter und Gewürze, darunter auch solche, die man häufig in der Küche findet, wie Thymian, Oregano, Rosmarin, Salbei, Basilikum, Minze und viele andere, enthalten ebenfalls Verbindungen, die bei der Modulation von Immunreaktionen helfen können.
3. Aminosäuren als Immunverstärker
Mehrere Aminosäuren spielen bei der Stärkung des Immunsystems eine Rolle. Glutamin, Arginin, Cystein und Lysin sind besonders wichtig für die Immunfunktion. Diese Aminosäuren unterstützen verschiedene Aspekte der Immunität, einschließlich der Produktion weißer Blutkörperchen, der antioxidativen Abwehr und der Aktivierung von Immunzellen.
Glutamin:
Eine wichtige Energiequelle für Immunzellen, insbesondere Lymphozyten, und unterstützt auch die Darmgesundheit, die eng mit dem Immunsystem verbunden ist.
Arginin und Cystein:
Diese Aminosäuren helfen bei der Aktivierung weißer Blutkörperchen, die für die Erkennung und Beseitigung schädlicher Krankheitserreger unerlässlich sind.
Cystein-Vorläufer (wie NAC und Glutathion):
Diese Antioxidantien helfen, freie Radikale zu neutralisieren, schützen die Zellen vor Schäden und unterstützen die Gesundheit des Immunsystems.
Lysin:
Hilft, Stress abzubauen, der sich negativ auf die Immunfunktion auswirken kann, und unterstützt die allgemeine Immunreaktion.
Histidin:
Kann helfen, Immunreaktionen zu regulieren und überaktive Reaktionen zu reduzieren, die zu Entzündungen und Autoimmunproblemen führen können.
DIE STÄRKSTEN IMMUN-BOOSTER:
| Vitamine und Mineralien | Europäische Pflanzen | Ayurveda/TCM | Aminosäuren |
| A | Echinacea | Kurkuma | Glutamin |
| B6, B12 | Thymian | Ingwer | Arginin |
| C | Thuja | Ginseng | Cystein |
| D | Wilder Indigo | Ashwaghanda | NAC |
| Zink | Taigawurzel | Tulsi | Glutathion |
| Selen | Meerrettich | Amla | Lysin |
| Eisen | Sanddorn | Süßholz | Histidin |
| Kupfer | Hagebutte | Astragallus |