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ROAD TO RECOVERY | Therapien und Heilmethoden bei Schizophrenie
10. Akupunktur
| Besserung bei Symptomen: [in Studien gegenüber Kontrolle ] | (G) | (+) | (-) | (k) | (D) | (Ä) | (ST) | (SCH) |
| Akupunktur | 45% | 15% | ✓ | 20% | 30% | 30% | 20% | 25% |
| Effektstärken | mittel | - | - | mittel | mittel | mittel | - | mittel - groß |
(G) = Gesamtsymptome, (+) = positive, (-) = negative, (k) = kognitive Symptome, (D) = Depressionen, (Ä) = Ängste, (ST) = Stress, (SCH) = Schlaf
I. Die Körper-Ebene
Unser physischer Körper ist die materielle Ebene des Menschen. Er besitzt eine anatomische Gestalt, die aus Zellen zusammengesetzt ist und durch eine Vielzahl von biochemischen Stoffwechselprozessen gesteuert wird. Körper und Geist sind mit einander verbunden.
Therapien und Heilmethoden:
1. Arbeit und Beschäftigung
2. Sport
3. Ernährung und Nahrungsergänzung
4. Naturheilkunde
5. Orthomolekulare Medizin
6. Konventionelle Medizin
A. Antipsychotika
B. Antidepressiva
II. Die Energie-Ebene
Auf der 2. Ebene befindet sich der Energiekörper. Er wird vor allem durch unsere Nerven und Energieleitbahnen, den Meridianen gebildet. Die Meridiane sind Energieverbindungen zu unseren Organen, Körperfunktionen und zur Psyche. Auch unser Antrieb und unsere Energie wird dieser Ebene zugeordnet. Die Therapien der Energie-Ebene haben direkten Einfluss auf die Symptome von Psychosen, Schizophrenie und Depression.
Therapien und Heilmethoden:
7. Berührung und Massage
8. Atemtherapie
9. Yoga
10. Akupunktur
11. Qi Gong
12. Tai Chi
13. Naturerleben
III. Die Mental-Ebene
Der Mentalkörper ist eine Struktur, in die alle Lernerfahrungen im Leben eingehen. Zu diesem Feld gehören Gedanken, Gefühle, Erinnerungen und Glaubenssätze. Hier handelt es sich um eine bewusste und unbewusste Ebene, in der u.a. auch das Gedächtnis gespeichert ist.
Therapien und Heilmethoden:
14. Psychosoziale Interventionen
15. Psychotherapien
16. Positive Psychologie
17. Positives Denken
18. Positive Affirmationen
19. Homöopathie
IV. Die intuitive Ebene
Die intuitive Ebene ist der Bereich des Träumens, der Intuition, der Kunst und Kreativität. Es sind Erfahrungen, die mit veränderten Bewusstseinszuständen jenseits des gewöhnlichen „normalen“ Wachbewusstseins einhergehen, insbesondere Zustände wie Trance, Ekstase, spirituelle Erlebnisse und Grenzerfahrungen. Auf dieser Ebene wirkt der Einfluss von Lernerfahrungen aus dem Familiensystem und von traumatischen Ereignissen.
Therapien und Heilmethoden:
20. Maltherapie
21. Musiktherapie
22. Tanztherapie
23. Theatertherapie
24. Systemische Therapie
V. Die Geist-Ebene
Die 5. Ebene beschreibt den geistigen Aspekt eines Menschen. Es ist das Feld von innewohnender Weisheit und Zufriedenheit, des natürlichen Mitgefühls und Liebe zu uns und anderen. Da dieses Feld alles durchdringt, ist es die Ebene, die letztendlich zur Heilung führen kann, vorausgesetzt, wir kümmern uns um die Harmonisierung der anderen Ebenen. Um Erfahrungen auf der fünften Ebene machen zu können, braucht es Zeit und Raum – für das Alleinsein und die Meditation.
Therapien und Heilmethoden:
II. Die Energie-Ebene
Auf der 2. Ebene befindet sich der Energiekörper. Er wird vor allem durch unsere Nerven und Energieleitbahnen, den Meridianen gebildet. Die Meridiane sind Energieverbindungen zu unseren Organen, Körperfunktionen und zur Psyche. Auch unser Antrieb und unsere Energie wird dieser Ebene zugeordnet. Die Therapien der Energie-Ebene haben direkten Einfluss auf die Symptome von Psychosen und Schizophrenie.
7. Berührung und Massage
8. Atemtherapie
9. Yoga
10. Akupunktur
11. Qi Gong
12. Tai Chi
13. Naturerleben
Zitat"Konzentriere das Qi und du wirst die höchste Geschmeidigkeit erreichen ... Geschmeidigkeit ist das Wesen des Lebens." – Laotse (chinesischer Philosoph)
(Die Akupunktur zielt darauf ab, den Fluss der Lebensenergie, des Qi zu regulieren. Ein freier, flexibler Qi-Fluss führt zu innerer Geschmeidigkeit und Gesundheit.)
| Kurzfassung |
| Akupunktur ist ein wichtiger Bestandteil der Traditionellen Chinesischen Medizin und mindestens 2000 Jahre alt. In den letzten Jahren ist die Akupunktur, die in China, Japan und Korea lange Zeit bei emotionalen, psychischen Störungen wie Depressionen, Angstzuständen, Stress und Schlaflosigkeit eingesetzt wurde, zu einem Thema von großem Interesse und zu einer der beliebtesten Alternativtherapien im Westen geworden.
Im menschlichen Körper gibt es mehr als 2000 Akupunkturpunkte, die mit Haupt- und Nebenbahnen, sogenannten Meridianen, verbunden sind, die Energie zwischen der Körperoberfläche und den inneren Organen leiten. Dieser Energiefluss, Chi oder Qi reguliert das spirituelle, emotionale und körperliche Gleichgewicht.
In der TCM geht man davon aus, dass Krankheiten aufgrund von Blockaden im Energiefluss des jeweiligen Menschen entstehen. Durch das Lösen dieser Blockaden durch Akupunktieren werden die körpereigenen Regulationsmechanismen und Selbstheilungskräfte gestärkt, so dass die jeweilige Krankheit – ob physisch oder psychisch – überwunden oder zumindest gebessert werden kann.

In China gibt es keine Krankheit, die nicht mit Akupunktur behandelt werden könnte. In den westlichen Ländern hingegen werden am häufigsten chronische Schmerzen mit der Methode therapiert.
Akupunktur ist oft am wirksamsten in Kombination mit Lebensstiländerungen wie Ernährungsumstellung, Bewegung und ausreichend Schlaf. Ein qualifizierter Akupunkteur erstellt einen individuellen Behandlungsplan, der auf spezifischen Beschwerden abgestimmt ist.
Psychosen und Schizophrenie
Akupunktur, die 10–20 Wochen lang zwei- bis dreimal pro Woche durchgeführt wird, kann dazu beitragen, akustische, visuelle und taktile Halluzinationen und Paranoia zu verringern. (2) (3).
In aktuellen Meta-Studien mit fast 5000 Schizophrenie-Patienten zeigte das Ergebnis, das Akupunktur sowohl positive als auch negative Symptome, das Arbeitsgedächtnis, Depressionen, Angstzustände, Motivation und das Energieniveau, Schlaf und körperliche Störungen verbessert.
Das Ergebnis einzelner Studien: Die Gesamtsymptome verbesserten sich um 10-45%, die positiven Symptome um 17%, kognitive Symptome um 20%, Depressionen um 20-40%, Zustandsangst um 10% und das Angstniveau um 45%. Stress verringerte sich um 15-30%. Die Schlafqualität (PSQI) stieg um 15-30%. (8) (10) (15) (17)
Kognitive Symptome
Akupunktur zeigt vielversprechende Ergebnisse auch bei der Verbesserung der kognitiven Funktion, wie Aufmerksamkeit, Gedächtnis und Lernfähigkeit, möglicherweise durch die Stimulation des zentralen Nervensystems. Eine Studie zeigte die Verbesserung der Beschwerden von Patienten mit schwerer Depression und deren kognitiven Symptomen um 20% in 10 Wochen gegenüber der Kontrollgruppe. (15)
Schwäche, Antriebs- und Energielosigkeit
Akupunktur kann eine wirksame Behandlungsmöglichkeit bei allgemeiner Schwäche, Antriebslosigkeit und Energielosigkeit darstellen. In der TCM werden diese Symptome häufig als Ungleichgewichte oder Blockaden der Lebensenergie (Qi) im Körper betrachtet. Studien mit Bildgebung haben gezeigt, dass Akupunktur bestimmte Hirnregionen aktiviert, die mit Motivation und Antrieb in Verbindung stehen.
Die Ergebnisse einer ersten britischen Studie zeigten, dass die Teilnehmenden mit Schizophrenie von Verbesserungen des Energieniveaus, der Motivation und der Gesamtsymptome um 44% berichteten. (10)
Depressionen
Mehrere Metaanalysen und systematische Übersichtsarbeiten kommen zu dem Schluss, dass die Wirksamkeit der Akupunktur mit der von Antidepressiva bei schweren Depression vergleichbar oder sogar überlegen ist. Akupunktur im Vergleich zur Standardbehandlung oder zu Schein-Akupunktur zeigte eine mittlere Effektstärke (g = 0,41 bzw 0,55).
"Unsere Analysen zeigen, dass Akupunktur in den ersten 1–3 Wochen eine vergleichbare Wirksamkeit wie Medikamente aufwies. Ab der vierten Woche war die Wirksamkeit der Akupunktur jedoch überlegen. Dieser Befund unterstreicht das Potenzial der Akupunktur als eigenständige Therapie in der Depressionsbehandlung ... Akupunktur stellt auch eine alternative Behandlungsmöglichkeit für Patienten dar, die Medikamenten gegenüber skeptisch sind. " (11)
So zeigten beispielsweise drei unten aufgeführte Studien bessere Ergebnisse von Akupunktur im Vergleich mit Escitalopram, Paroxetin und Fluoxetin in kürzerer Zeit mit deutlich weniger Nebenwirkungen. (14) (13) (12) Die Besserung von Depression lag bei Schizophrenie-Patienten zwischen 20-40%. (10)
Ängste
Mehrere Fallstudien und Metaanalysen deuten darauf hin, dass Akupunktur bei Patienten mit Schizophrenie Angstzustände, Stress und Reizbarkeit reduzieren kann. Dieser Effekt könnte mit der Fähigkeit der Akupunktur zusammenhängen, Neurotransmitter wie GABA zu regulieren und den Cortisolspiegel zu senken.
Akupunktur zeigt sich als eine potenziell überlegene Behandlungsoption zu einigen Medikamenten mit deutlich geringerem Nebenwirkungsrisiko. Im Vergleich zu einigen angstlösenden Medikamenten, die erhebliche Nebenwirkungen haben können, sind die Nebenwirkungen der Akupunktur im Allgemeinen mild und vorübergehend.
Die Ergebnisse von Metaanalysen deuten darauf hin, dass Akupunktur im Vergleich zu Medikamenten oder Schein-Akupunktur, einen geringen bis mittleren, aber signifikant stärkeren Effekt (SMD =0,41) auf die Reduktion von Angstsymptomen hat. (16) Forscher interpretieren diese Ergebnisse häufig als klinisch relevant.
Eine Studie mit Schizophrenie-Patienten ergab bei zweimal wöchentlicher Behandlung mit Akupunktur eine Besserung der Zustandsangst (STAI) um 10% und des Angstniveaus (HAS) um 45% nach acht Wochen. (10)
Stress
Akupunktur gilt als wirksame und sichere Behandlungsmethode zur Linderung von Stress. Akupunktur hilft, das autonome Nervensystem auszugleichen, was eine tiefe Entspannung fördert. Studien haben gezeigt, dass Akupunktur den Spiegel von Stresshormonen wie Cortisol und ACTH deutlich senken kann.
Durch die Verbesserung der Durchblutung und die Linderung von Muskelverspannungen trägt die Akupunktur zur Linderung der körperlichen Stresssymptome wie Kopfschmerzen, Migräne und Muskelschmerzen bei.
Akupunktur zeigt Potenzial zur Verbesserung des Schlafs bei Patienten mit Schizophrenie. Studien stellten schnelleres Einschlafen, eine verminderte nächtliche Aktivität und verlängerte Gesamtschlafzeit fest. Metaanalysen zeigen, dass Akupunktur im Vergleich zu Schein-Akupunktur oder Standardbehandlung einen mittleren bis großen Effekt auf die Verbesserung der subjektiven Schlafqualität bei Patienten mit Schlaflosigkeit hat. Die Schlafqualität konnte sich in Studien um 15-30% verbessern. (8) (10)
In einigen Studien scheint Akupunktur wirksamer oder vergleichbar mit herkömmlichen westlichen Medikamenten zu sein, mit dem zusätzlichen Vorteil von weniger Nebenwirkungen. (18) Eine Studie berichtet:
"Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die oberflächliche Akupunktur bei Schlafstörungen im Rahmen einer Schizophrenie zuverlässig wirkt und mit der Wirksamkeit von Eszopiclon vergleichbar ist ... Ihr Sicherheitsprofil ist deutlich besser als das von Eszopiclon." (18)
Nebenwirkungen von Antipsychotika
Ein in Studien berichteter wesentlicher Vorteil der Akupunktur ist ihr Potenzial, die häufigen und oft schwerwiegenden Nebenwirkungen von Antipsychotika wie Schlaflosigkeit, Mundtrockenheit, Gewichtszunahme und extrapyramidale Symptome zu reduzieren. Diese verbesserte Verträglichkeit kann die Lebensqualität der Patienten steigern. |
1. Wirkungsweise
Die TCM geht davon aus, dass die Lebensenergie (Qi) des Menschen entlang des Körpers in Bahnen, den sogenannten Meridianen, fließt. Auf den 12 Hauptmeridianen finden sich über 360 Akupunkturpunkte, die während der Akupunktur mit Hilfe von dünnen Nadeln stimuliert werden.
Darüber hinaus gibt es „nadellose Varianten“ zur Stimulation von Akupunkturpunkten wie die Elektoakupunktur, die Akupunktmassage, die Akupressur, Tuina oder die Moxibustion.
Das „Nadeln“ der genau definierten Akupunkturpunkte aktiviert und stärkt die körpereigenen Selbstheilungskräfte und hilft so, die Gesundheit zu erhalten bzw. Krankheiten zu lindern oder zu heilen. Die Wirkungen der Akupunktur auf den Körper sind vielschichtig.
Bei Psychosen wirkt Akupunktur über die Modulation des zentralen Nervensystems, insbesondere durch Beeinflussung des Neurotransmitterspiegels , der neuroendokrinen Achse und des Schlafzyklus. Akupunktur kann die Konzentrationen mehrerer wichtiger Neurotransmitter im Gehirn beeinflussen, darunter Dopamin, Serotonin, Noradrenalin und Beta-Endorphine.![]()
Bei Schizophrenie wird ein gestörtes und überaktives Dopaminsystem mit den Symptomen in Verbindung gebracht. Ein vorgeschlagenes „Akupunktur-Dopamin-Schlaf“-Modell legt nahe, dass Akupunktur zur Normalisierung dieses Systems beiträgt, was wiederum die Schlafregulation verbessert und das Wohlbefinden der Patienten steigert.
Psychosen können, ähnlich wie Depressionen, mit einer erhöhten Entzündungsaktivität einhergehen. Akupunktur soll entzündungshemmend wirken, indem sie entzündungsfördernde Faktoren reduziert und entzündungshemmende Faktoren erhöht, was zur Linderung der Symptome beitragen kann.
Akupunktur hilft, das autonome Nervensystem auszugleichen, was eine tiefe Entspannung fördert. Studien haben gezeigt, dass Akupunktur den Spiegel von Stresshormonen wie Cortisol und ACTH deutlich senken kann.
Einige Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass Akupunktur das Wachstum und die Regeneration von Nervenzellen fördern und die Neuroplastizität (die Fähigkeit des Gehirns, sich anzupassen und zu verändern) verbessern kann.
2. Studien
Eine Metaanalyse mit 38 Studien zur Wirksamkeit von Akupunktur als ergänzende Therapie bei 3143 Schizophrenie-Patienten wurde durchgeführt und kam zu dem Ergebnis:
"Bisherige Erkenntnisse deuten darauf hin, dass Akupunktur als ergänzende Therapie die Gesamterfolgsrate bei Schizophreniepatienten verbessern, das Auftreten von Nebenwirkungen verringern, klinische Symptome lindern und Depressionen sowie Angstzustände reduzieren kann." (7)
Akupunktur als Ergänzungstherapie reduzierte die Gesamtsymptome mit einem mittleren Effekt im Vergleich zur Kontrollgruppe (z. B. alleinige medikamentöse Behandlung).
Positive Symptome
Eine weitere Metaanalyse berichtet, das Akupunktur, die 10–20 Wochen lang zwei- bis dreimal pro Woche durchgeführt wird, dazu beitragen kann, akustische, visuelle und taktile Halluzinationen, Angstzustände und Paranoia zu verringern. Der Effekt auf positive Symptome war in Studien signifikant, aber gering. (2) Patienten mit Schizophrenie könnten nach einer Akupunkturbehandlung immer noch unter Halluzinationen leiden, aber möglicherweise weniger gestört sein, also ein Unterschied im Schweregrad erfahren. (3)
1. Eine Studie untersuchte die Auswirkungen von Akupunktur auf das emotionale Befinden von 20 Patienten mit Schizophrenie. Während der achtwöchigen Untersuchung wurden die Teilnehmer zweimal wöchentlich mit Akupunktur behandelt.
Ergebnis: "Die Kernsymptome der Schizophrenie, sowohl die positiven als auch die negativen, wie sie mit der Brief Psychiatric Rating Scale (BPRS) und der Positive and Negative Syndrome Scale (PANSS) erfasst wurden, verbesserten sich im Vergleich zum Ausgangswert nach der Akupunkturbehandlung ...
Dieser potenzielle Effekt könnte von großer Bedeutung sein, insbesondere angesichts der unbefriedigenden Wirksamkeit von Antipsychotika und der enormen Belastung durch Schizophrenie ... Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die klinischen Ergebnisparameter der vorliegenden Studie eine allgemeine Verbesserung der Depression, der Angstzustände und der Kernsymptome der Schizophrenie zeigten." (10)
Die psychiatrischen Symptome (BPRS) verbesserte sich um 15%, bzw. die Gesamtsymptome (PANSS) um 10%, die positiven Symptome um 17%, Depressionen (BDI) um 20% bzw. 40% (CDSS), Zustandsangst (STAI) um 10% und das Angstniveau (HAS) um 45%. Die Schlafqualität (PSQI) besserte sich um 15%. (10)
2. Eine kleine Pilotstudie wurde durchgeführt um die Akzeptanz und Wirkung von Akupunktur bei Schizophrenie zu untersuchen. Trotz Behandlung war bei den 11 Patienten keine vollständige Remission der Symptome eingetreten und/oder sie litten unter Nebenwirkungen von Antipsychotika. (8)
Die Ergebnisse dieser ersten britischen Studie zeigten, dass die Teilnehmenden von positiven Effekten berichteten, darunter Verbesserungen der Gesamtsymptome um 44%, des Energieniveaus, der Motivation und des Schlafs (PSQI) um 27 %, sowie der Nebenwirkungen von Medikamenten.
Paranoia und Stimmenhören
"Bei 3 Teilnehmern könnten signifikante Reduktionen der Paranoia festgestellt werden ... Bei 5 Patienten kam es zu einer signifikanten Reduktion der Halluzinationen. Bei zwei Teilnehmern verschwanden die Stimmen vollständig.
Negative Symptome
Acht der elf Teilnehmer verbesserten ihre sozialen Kontakte, begannen sich aktiver an Arbeit oder Ausbildung zu beteiligen, wurden weniger sozial ängstlich, machten sich weniger Sorgen darüber, was andere von ihnen denken könnten, und waren eher geneigt, soziale Verpflichtungen einzugehen und diese auch wahrzunehmen ...
Angst
... Die meisten Teilnehmenden berichteten von einem gesteigerten Entspannungsgefühl und weniger Angstzuständen.
Gesteigertes Energieniveau
Zu Beginn der Studie gaben alle Teilnehmer an, sich die meiste Zeit oder ständig müde zu fühlen. Acht der elf Teilnehmer berichteten von einem gesteigerten Energieniveau bzw. bemerkten dies bei ihnen. Viele begannen, früher aufzustehen und neue Aktivitäten aufzunehmen. Anstatt beispielsweise fast den ganzen Tag im Bett zu liegen, wurden sie aktiver, besuchten Freunde, nahmen an Kursen teil, begannen mit Sportprogrammen usw. ... (8)
Die Wirkung der Ohrakupunktur auf die Hemmung von Hörhalluzinationen und anderen positiven Symptomen der Schizophrenie kann durch die Stimulierung des parasympathischen Kerns erreicht werden, die indirekt auf den Dopamin D3-Rezeptor des limbischen Systems einwirken. (2) Eine Studie fand heraus, dass insbesondere die Ohrakupunktur bei der Behandlung akustischer Halluzinationen von Patienten mit Schizophrenie wirksam war. (3)
3. Ziel einer Studie war der Vergleich von Elektroakupunktur mit der von Schein-Elektroakupunktur bei akustischen Halluzinationen bei 60 Patienten mit Schizophrenie, die nur teilweise oder gar nicht auf Risperidon ansprechen.
Alle Patienten wurden nach dem Zufallsprinzip entweder einer Gruppe mit echter Elektroakupunktur oder einer Gruppe mit Schein-Elektroakupunktur zugeteilt und innerhalb von sechs Wochen 30 Sitzungen lang behandelt. Ein klinisches Ansprechen wurde als eine Reduktion des Gesamtscores der „Auditive Halluzinationen“ um mehr als 20 % definiert.
Ergebnisse: "Die Patienten der Elektroakupunkturgruppe zeigten sowohl in Woche 4 als auch in Woche 6 eine stärkere Verbesserung im Gesamtscore der Subskala „Auditive Halluzinationen“ der Psychotic Symptom Rating Scales ... als die Patienten der Scheinbehandlungsgruppe. Die klinischen Ansprechraten betrugen in der Elektroakupunkturgruppe 43,3 % (n = 30) und in der Scheinbehandlungsgruppe 13,3 % ..." (9)
Schlussfolgerung: "Elektroakupunktur könnte bei Patienten mit Schizophrenie, die nur teilweise oder gar nicht auf eine Risperidon-Monotherapie ansprechen, eine Verbesserung der akustischen Halluzinationen und der Positivsymptome bewirken." (9)
Negative Symptome
Eine Metaanalyse aus dem Jahr 2023, die 38 randomisierte kontrollierte Studien (RCTs) umfasste, deutete darauf hin, dass Elektroakupunktur im Vergleich zu Kontrollgruppen einen stärkeren Effekt auf negative Symptome haben könnte. (7)
Neben Kopfakupunkturpunkten haben auch Akupunkturpunkte anderer Körperteile einen gewissen positiven Einfluss auf die Behandlung von Schizophrenie, wie z. B. Daling. Akupunktur am Daling-Punkt aktiviert hauptsächlich Gehirnregionen im Frontallappen, der allgemein als funktioneller Ort angesehen wird, der für negative Symptome bei Schizophrenie verantwortlich ist. (2)
Kognitive Symptome
Mehrere Akupunkturstudien umfassten Daten zu kognitiven Aufgaben bei Patienten mit Schizophrenie. In den meisten Fällen wurden Verhaltensdaten zu sogenannten exekutiven Funktionsaufgaben, wie beispielsweise Arbeitsgedächtnistests, gemeldet. In einer Fallstudie wurde über eine verbesserte Leistung des Arbeitsgedächtnisses unmittelbar nach Abschluss der 12-wöchigen Akupunkturbehandlung berichtet, die bei der Nachuntersuchung drei Monate später stabil blieb. (3)
1. Ziel einer 10-wöchigen Studie war es, den Einfluss der Elektroakupunktur auf die kognitive Funktion, die Lebensqualität und den Schweregrad der Depression bei Patienten mit einer schweren Depression zu untersuchen. Die 60 Teilnehmer wurden in zwei Gruppen eingeteilt: die Elektroakupunktur-Gruppe, die zusätzlich zur Standard-Antidepressiva-Therapie behandelt wurde, und die Kontrollgruppe, die die Standardbehandlung mit Placebo-Akupunktur erhielt.
Ergebnisse: Elektroakupunktur verbesserte die subjektiven Beschwerden von Patienten mit schwerer Depression um 20% und kognitiven Symptomen um 20% (WHODAS 2.0) in 10 Wochen gegenüber der Kontrollgruppe.
"Diese Studie liefert erste Hinweise auf das Potenzial der Elektroakupunktur bei Patienten mit schwerer Depression und kognitiven Symptomen und eröffnet Möglichkeiten für weitere Forschung." (15)
Depressionen
1. Eine aktuelle Metaanalyse von 2024 untersuchte die Wirksamkeit von Akupunktur als alleinige Behandlungsmethode bei Depressionen. (11) In dieser Metaanalyse zeigten 16 randomisierte, kontrollierte Studien mit insgesamt 1376 Teilnehmern, dass eine mindestens vierwöchige Akupunkturbehandlung im Vergleich zu medikamentösen Therapien eine bessere Wirksamkeit aufwies. Insbesondere zeigte Akupunktur weniger Nebenwirkungen und unerwünschte Reaktionen, was auf potenzielle Vorteile für Depressionspatienten hindeutet.
"Unsere Analysen zeigen, dass Akupunktur in den ersten 1–3 Wochen eine vergleichbare Wirksamkeit wie Medikamente aufwies. Ab der vierten Woche war die Wirksamkeit der Akupunktur jedoch überlegen. Dieser Befund unterstreicht das Potenzial der Akupunktur als eigenständige Therapie in der Depressionsbehandlung ... Akupunktur stellt auch eine alternative Behandlungsmöglichkeit für Patienten dar, die Medikamenten gegenüber skeptisch sind. " (11)
Akupunktur im Vergleich zur Standardbehandlung oder zu Schein-Akupunktur zeigte eine mittlere Effektstärke (g = 0,41 bzw 0,55)
2. Die Akupunkturpunktstimulation (TECAS) ist eine neuartige, nicht-invasive Therapie, die Akupunkturpunkte stimuliert. Eine verblindete, randomisierte Nichtunterlegenheitsstudie wurde konzipiert, um die Wirksamkeit von TECAS und Escitalopram bei leichter bis mittelschwerer Depression zu vergleichen.
468 Teilnehmende erhielten über 8 Wochen täglich zwei TECAS-Sitzungen zu Hause oder ca. 10–13 mg/Tag Escitalopram plus eine 4-wöchige Nachbeobachtungsphase.
Ergebnisse: Die meisten Werte unterschieden sich nicht zwischen den beiden Gruppen. Teilnehmer der TECAS-Gruppe mit einem psychischen Trauma zeigten jedoch ein deutlich stärkeres Ansprechen als solche ohne Traumaerfahrung. TECAS verursachte auch deutlich weniger Nebenwirkungen als Escitalopram.
Schlussfolgerung: "TECAS war in der Verbesserung von Depressionen und damit verbundenen Symptomen mit Escitalopram vergleichbar, wies eine hohe Akzeptanz, ein besseres Sicherheitsprofil und eine besonders hohe Wirksamkeit bei der Reduktion von traumaassoziierten Depressionen auf." (14)
3. Eine Studie untersuchte den Behandlungseffekt der Elektroakupunktur bei Depressionen im Vergleich zur Kontrollgruppe mit Paroxetin (Antidepressivum). Sechzig depressive Patienten wurden randomisiert der Behandlungs- oder der Kontrollgruppe zugeteilt.
Ergebnisse: Nach 24 Wochen Behandlung gab es kein signifikanter Unterschied in beiden Gruppen bei der Reduktion der Depressionsschwere (MADRS- und SDS-Werte). Der Gruppenvergleich ergab jedoch, dass die Reduktion von Paranoia und soziale Introversion mit Elektroakupunktur stärker ausgeprägt war mit weniger Nebenwirkungen als in der Kontrollgruppe mit Paroxetin. (13)
4. Ziel einer Studie war die Untersuchung von Elektroakupunktur und Fluoxetin in der Depressionsbehandlung. 100 Patienten mit Depressionen wurden randomisiert in zwei Gruppen eingeteilt: eine Elektroakupunkturgruppe und eine Fluoxetingruppe.
Ergebnisse: Nach drei und vier Wochen Behandlung zeigte sich kein signifikanter Unterschied zwischen der Elektroakupunktur- und der Fluoxetin-Gruppe. Die Wirkung der Elektroakupunktur setzte jedoch schneller ein als die der Fluoxetin-Gruppe.
"Sowohl Elektroakupunktur als auch Fluoxetin sind wirksam bei der Behandlung von Depressionen. Die Elektroakupunktur zeichnet sich jedoch durch einen schnelleren Wirkungseintritt und weniger Nebenwirkungen aus. Daher entscheiden sich Patienten mit Depressionen eher für eine Elektroakupunkturbehandlung." (12)
Ängste
Mehrere systematische Reviews und Metaanalysen randomisierter kontrollierter Studien legen nahe, dass Akupunktur für Personen mit generalisierter Angststörung von Vorteil ist und im Vergleich zu Kontrollbedingungen oder sogar einigen konventionellen Behandlungen eine stärkere Reduktion der Angstwerte zeigt. Im Vergleich zu einigen angstlösenden Medikamenten, die erhebliche Nebenwirkungen haben können, sind die Nebenwirkungen der Akupunktur im Allgemeinen mild und vorübergehend.
Die Ergebnisse von Metaanalysen deuten darauf hin, dass Akupunktur im Vergleich zu verschiedenen Kontrollbedingungen, einschließlich Standardbehandlungen oder Schein-Akupunktur, einen geringen bis mittleren, aber statistisch signifikanten Effekt auf die Reduktion von Angstsymptomen hat. Forscher interpretieren diese Ergebnisse häufig als klinisch relevant.
Eine Studie mit Schizophrenie-Patienten ergab bei zweimal wöchentlicher Behandlung mit Akupunktur eine Besserung der Zustandsangst (STAI) um 10% und des Angstniveau (HAS) um 45% nach acht Wochen. (10)
Stress
Eine randomisierte, kontrollierte Pilotstudie untersuchte die Wirksamkeit von Akupunktur bei Erwachsen mit erhöhtem Stressniveau und wurde am Universitätsklinikum Heidelberg und am Universitätsklinikum Tübingen durchgeführt. Die Teilnehmenden wurden einer von drei Gruppen zugeteilt: einer Gruppe mit echter Akupunkturbehandlung, einer Gruppe mit Schein-Akupunktur und einer Wartegruppe. Die Akupunkturbehandlung umfasste zehn Sitzungen. (T1 = nach Behandlungsende und T2 = dreimonatige Nachbeobachtung)
Ergebnisse: Das Stressniveau der Teilnehmenden war zu Studienbeginn hoch und sank nach Behandlungsende (T1) in der Behandlungsgruppe (Verum-Akupunktur) gegenüber der Schein-Akupunktur um 15% und um 30% gegenüber der Warteliste. (17)
Schlafstörungen
Positive Ergebnisse wurden für die Behandlung der begleitenden Schlafstörungen berichtet. Eine signifikante Verbesserung nach der Akupunkturbehandlung wurde für zahlreiche Schlafvariablen festgestellt (z. B. Einschlafzeit, Schlafdauer, Aktivität und Wachzeit nach Schlafbeginn) (3)
1. Es wurde eine randomisierte, kontrollierte Studie an 96 Patienten mit Schizophrenie und Schlafstörungen durchgeführt. Es wurde eine positive Wirkung der Akupunktur festgestellt, die der des Schlafmittels Eszopiclon ähnelte, allerdings war die Behandlung mit Akupunktur sicherer als die Behandlung mit Eszopiclon:
"Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die oberflächliche Akupunktur bei Schlafstörungen im Rahmen einer Schizophrenie zuverlässig wirkt und mit der Wirksamkeit von Eszopiclon vergleichbar ist.
Darüber hinaus kann die oberflächliche Akupunktur die Tagesmüdigkeit und die pathologischen Faktoren offenbar ohne Nebenwirkungen und Schmerzen verbessern. Ihr Sicherheitsprofil ist deutlich besser als das von Eszopiclon." (18)
Die meisten Patienten mit Schizophrenie berichten nach einer Akupunkturbehandlung über einen besseren Schlaf, weil die Akupunkturbehandlung das gestörte und hyperaktive Dopaminsystem bei beeinflusst und es wieder ins Gleichgewicht bringt. Die Schlafqualität konnte sich in Studien um 15-30% verbessern. (8) (10)
Kombination von Akupunktur und Heilpflanzen bei Depressionen und Ängsten

Eine Studie untersuchte die Wirksamkeit von Akupunktur in Kombination mit pflanzlichen Arzneimitteln bei der Behandlung schwerer Depressionen und Ängsten aufgrund eines Schädel-Hirn-Traumata. (19)
Die Kontrollgruppe erhielt konventionelle westliche Medizin, die Akupunkturgruppe wurde mit Akupunktur behandelt und die Kombinationsgruppe erhielt zusätzlich zur Akupunkturbehandlung eine Xuefu-Zhuyu-Dekoktion.
Bewusstseinszustand, Funktionsfähigkeit, kognitive Funktionen, Beurteilung von emotionalen Störungen verbesserten sich. Die Werte für Depressionen und Ängste (-45%) waren in der Kombinationsgruppe nach der Behandlung mit signifikant besser als in Akupunkturgruppe (-20%) und der Kontrollgruppe (-5%). (19)
4. Anwendung
Meist werden 10 Sitzungen innerhalb von 6 Wochen durchgeführt. Eine Sitzung sollte mindestens 30 Minuten dauern. Es können aber auch – in begründeten Fällen – bis zu 15 Sitzungen innerhalb von 12 Wochen durchgeführt werden. Die Behandlung kann wiederholt werden – allerdings müssen 12 Monate seit Ende der letzten Sitzung vergangen sein, damit sie von den Krankenkassen erneut übernommen wird. (1)
Akupunkturnadeln sind sehr dünn, also nicht mit den Nadeln einer Spritze zu vergleichen, so dass das Setzen der Nadeln zwar piekst, aber selten wirklich schmerzt.
Die Kosten sind abhängig vom Zeitaufwand. I. d. R. betragen sie ca. 30-50 EUR pro Behandlung bei einem Zeitaufwand von ca. 30 Minuten. (4)
Akupunktur verbessert sowohl positive als auch negative Symptome, Energieniveau, Schlaf, körperliche Störungen und Motivation. Die Akupunktur, die 10–20 Wochen lang zwei- bis dreimal pro Woche durchgeführt wird, kann dazu beitragen, akustische, visuelle und taktile Halluzinationen, Depressionen, Angstzustände und Paranoia zu verringern und den Schlaf mit ruhigem Geist zu verbessern.
Studien und Quellen:
(1) https://www.zentrum-der-gesundheit.de/bibliothek/nat…rmen/akupunktur
(2) Efficacy of acupuncture-related therapies in schizophrenia: a Bayesian network meta-analysis. Zhaohan HUANG , Yuan FANG , Xiaolu WANG , Yue HAN , Qi YU , und Tong WANG, 2023
(3) Acupuncture as Add-On Treatment of the Positive, Negative, and Cognitive Symptoms of Patients with Schizophrenia: A Systematic Review. Maurits van den Noort, Sujung Yeo, Sabina Lim, Sook-Hyun Lee, Heike Staudte, and Peggy Bosch, 2018
(4) Is acupuncture beneficial in depression ?: A meta-analysis of 8 randomized controlled trials
Hao Wang, Hong Qi, Bai-song Wang, Yong-yao Cui, Liang Zhu, Zheng-xing Rong, Hong-zhuan Chen, 2008
(5) https://www.psych.mpg.de/2071494/akupunktur
(6) https://www.bdh-online.de/lexikon/akupunktur-2/
(7) A Meta-Analysis on the Efficacy of Acupuncture as an Adjuvant Therapy for Schizophrenia. Cheng Huang 1, Peiming Zhang 2, Yu Dong 1, Ruchun Chang 2, Jinxiong Lao 2,3, Ziyong Li 2,3, Danchun Lan, 2023
(8) Acupuncture and schizophrenia - Effect and acceptability: Preliminary results of the first UK study. Patricia Ronan, D. Harbinson, Douglas MacInnes, W. Lewis, 2010
(9) Electro-acupuncture versus sham electro-acupuncture for auditory hallucinations in patients with schizophrenia: a randomized controlled trial. Jing Cheng 1, Gaohua Wang, Ling Xiao, Huiling Wang, Xiaoping Wang, Chengyan Li, 2009
(10) The Effects of Acupuncture Treatment on Sleep Quality and on Emotional Measures among Individuals Living with Schizophrenia: A Pilot Study. Alon Reshef 1,2, Boaz Bloch 1,2, Limor Vadas 1,3, Shai Ravid 1, Ilana Kremer 2,4, Iris Haimov, 2013
(11) Efficacy of acupuncture for depression: a systematic review and meta-analysis. Yawen Tan, Ruqian Duan, Chuanbiao Wen, 2024
(12) A comparative study on the efficacy of electroacupuncture and fluoxetine in the treatment of depression. Ma, Q. Y. , 2013
(13) Effects of electro-acupuncture on personality traits in depression: a randomized controlled study. Wei-dong Wang 1, Xue-yu Lu, Siu-man Ng, Lan Hong, Yang Zhao, Ying-na Lin, Fang Wang, 2013
(14) ranscutaneous electrical cranial-auricular acupoint stimulation versus escitalopram for mild-to-moderate depression: An assessor-blinded, randomized, non-inferiority trial. Zhang-Jin Zhang 1 2, Shui-Yan Zhang 1, Xin-Jing Yang 1 2, Zong-Shi Qin 1 2, Feng-Quan Xu 3, Gui-Xing Jin 4, Xiao-Bing Hou 5, Yong Liu 6, Ji-Fu Cai 7, Hai-Bing Xiao 7, Yat Kwan Wong 1 2, Yu Zheng 3, Lei Shi 3, Jin-Niu Zhang 4, Yuan-Yuan Zhao 4, Xue Xiao 5, Liu-Lu Zhang 6, Yue Jiao 8 9, Yu Wang 8, Jia-Kai He 8, Guo-Bing Chen 10, Pei-Jing Rong, 2022
(15) Effects of electroacupuncture on cognitive symptoms in major depressive disorder: a pilot study and randomized controlled trial. Yindee Boontra 1, Chommakorn Thanetnit 1, Muthita Phanasathit, 2024
(16) Effectiveness of acupuncture on anxiety disorder: a systematic review and meta-analysis of randomised controlled trials. Xiang-yun Yang 1,2,#, Ning-bo Yang 3,#, Fang-fang Huang 4, Shuai Ren 5, Zhan-jiang Li, 2021
(17) Acupuncture in persons with an increased stress level—Results from a randomized-controlled pilot trial. Beate Wild 1,*, Judith Brenner 1, Stefanie Joos 2, Yvonne Samstag 3, Magdalena Buckert 1, Jan Valentini, 2020
(18) Sleep disorder of schizophrenia treated with shallow needling: a randomized controlled trial. Yanxi Huang, Ying Zheng, 2015
(19) Efficacy and Safety of Acupuncture Combined With Herbal Medicine in the Treatment of Severe Traumatic Brain Injury: A Randomized, Double-Blind, Controlled Trial. Jianyu Liu and Nanjing Wang, 2025