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ERKRANKUNG UND GESUNDUNG |
Hindernisse auf dem Weg zu Gesundung - die verborgenen Mechanismen der Selbstsabotage
Ich schreibe nun schon seit fast drei Jahren in verschiedenen Schizophrenie-Foren über Gesundheitsthemen. Ich berichte aus der aktuellen Forschung zu allen Themen, die eine Hilfe auf dem Weg zur Gesundung von Psychosen und Schizophrenie sein können.
In einem Forum gab es einen Teilnehmer, der grundsätzlich alles Gesunde ablehnte. Egal was es Positives zu berichten gab, er hatte garantiert etwas daran auszusetzen. Seine Kommentare waren meist kurz gehalten, waren stereotyp und sie wiederholten sich.
Die gängigen Kommentare waren "Alles Quatsch" , "Was für ein Blödsinn", "Wenn das helfen würde, würde es ja jeder machen und es hätte sich schon rumgesprochen" oder auch sehr typisch war " Zeig mir einen der mit ... z.B. Vitaminen oder Yoga ... von Schizophrenie geheilt wurde" oder " Ich habe mich immer z.B. "gesund ernährt" oder "Sport" gemacht , und habe trotzdem eine Psychose bekommen."
Es war kurz gesagt, die Ablehnung von allem Gesunden. Es fehlte nicht nur das Verständnis, wie man mit Schizophrenie grundsätzlich auch wieder gesund werden kann, er hat es auch für sich und andere abgelehnt.
Er hatte eine wirklich schwere Behandlung hinter sich, es waren über 10 verschiedene Psychopharmaka in 15 Jahren, die er bekommen hatte. Ich weiß nicht, ob auch Elektro-Schocks dabei waren, aber er war jemand der wirklich alles Üble durchgemacht hat. Er war eine arme Seele mit starken Aggressionen.
Es dauerte eine Zeit, bis ich begriffen hatte, das seine ablehnenden Reaktionen Teil seiner schizophrenen Erkrankung waren. Das er nicht anderes handeln konnte, das sein Gehirn, seine emotionalen Zentren, wahrscheinlich auch durch die toxische Behandlung so schwer beschädigt worden sind, sein Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein so schwach war, dass er die Ablehnung von Gutem und Gesundem brauchte um sich besser zu fühlen. Er fühlte sich erhöht, wenn er andere und anderes herabsetzte und ablehnte. Insbesondere Gesundes und die alternative Medizin.
Eines Tages, ich war ganz erstaunt, berichtete er mir, er würde seit einem Jahr Probiotika nehmen und sein Gewicht von über 100 kg hatte er um 23 kg senken können. Ich konnte es kaum glauben, bis ich wissenschaftliche Studien gelesen hatte, die solche Effekte bestätigten. Sein Erfahrungsbericht habe ich hier verlinkt.
Dieses Beispiel zeigt zwei Dinge sehr gut. Erstens wie Selbstssabotage funktioniert, welche typischen ablehnenden Reaktionen auf alternative und heilende Medizin, als Ausdruck der Selbstablehnung im Unterbewussten gespeichert sind. Und so paradox es dann ist, das Elemente eben dieser heilenden Medizin gelegentlich auch mal große positive Effekte auslösen können.
Ich kenne solche Mechanismen des Selbstsabotage und der Ablehnung von Gesundem, auch aus eigener Erfahrung nur zu gut. Meine Hausärztin hatte mir vor 4 Jahren Vitamin B12 in der Hochdosis empfohlen, auch als Spritze. Ich habe es nur belächelt und arrogant abgelehnt - mit dem Gedanken, das sie nur Geld verdienen möchte.
Warum sollen mir Vitamine helfen? Ich habe danach, wieder eine Psychose bekommen und mir ist jetzt klar, was diese begünstigt hat. Ich habe als Vegetarier eine schlechte Vitamin B12 - Versorgung. Irgendwann habe ich dann ein Vitaminpräparat probiert mit einer Höchstdosis an B12 und anderen Vitaminen, Mineralien und essentiellen Fettsäuren und ich war wirklich erstaunt, wie stark die Wirkung ist. Die Reizoffenheit verschwindet und ich fühle mich geschützt und stabil.
Ich nehme es nun regelmäßig. Die Zusammenhänge habe ich nun auch in wissenschaftlichen Studien lesen können, welchen Einfluss ein Vitaminmangel hat. Er kann im Extrem sogar Psychosen auslösen, und es gibt sogar spezifische Bezeichnungen dafür. Fehlt B1 zum Beispiel durch schlechte Ernährung oder starken Alkoholkonsum kann man eine "Korsakow"-Psychose entwickeln. Zu B 12 habe ich auch einen Erfahrungsbericht gefunden, in dem berichtet wurde, das so 6 Jahre bei der betreffenden Person mit B12 -Spritzen in Hochdosis keine Psychosen mehr auftraten.
ERFAHRUNGSBERICHT: Hochdosiertes Vitamin B 12.
Die Reihe von Beispielen lässt sich nun fortführen, wie die Gesundung von Lauren Kennedy West, der bekannten Youtub-Bloggerin (siehe Artikel: ERFAHRUNGSBERICHT | Gesundung von Schizophrenie durch metabolische und ketogene Therapie) und zeigt, dass schon eine Ernährungsumstellung eine große Wirkung haben kann. Und das man das, was man besonders brauchen könnte, ggf. stark ablehnt. Krankheit ist Ausdruck mangelnder Selbstliebe.
Es gibt viele Hindernisse auf den Weg zur Gesundung von Schizophrenie. Ich nenne mal ein paar aus eigener Erfahrung:
- der Glaube an die Schulmedizin, das Schizophrenie unheilbar sei, mit lebenslanger Psychopharmaka- Behandlung
- die Skepsis gegenüber der heilenden alternativen Medizin
- sich nicht mit der Krankheit auseinander setzen wollen oder sich nur ungeduldig und oberflächlich damit beschäftigen
- für die Gesundung kein Geld ausgeben wollen und sich keine kompetente Hilfe gönnen (Therapeuten, Naturheilpraktiker, alternative Heilverfahren)
Sich nicht ausreichend durch Alternativen abzusichern ( Offner Dialog, Soteria, anthroposophische Kliniken, psychosoziale Gutshöfe) und bei einer Krise mit Zwangsmedikation wieder in die Psychiatrie zu müssen.
Krankheit ist Ausdruck mangelnder Selbstliebe
Die Ablehnung von Gesundem ist eine schmerzliche Form der Selbstsabotage. Dieser Mechanismus funktioniert umgekehrt auf gleiche Weise bei Ungesundem, an dem man festhält, wie toxische Psychopharmaka. Diese Selbstmanipulation geschieht entweder unbewusst oder bewusst. Die Ursache dafür, dass wir uns selbst im Weg stehen: Gelernte Verhaltensmuster, Glaubenssätze, Selbstzweifel und Ängste.
Gesundung kann ein großer Aufwand sein, aber es ist der eigentliche tiefere Sinn des Lebens. Ich habe vor 4 Jahren eine gute Freundin mit Schizophrenie verloren. Sie starb an Brustkrebs und hat 7 Jahre mit großen Leiden um ihr Leben gekämpft. Sie nahm viele Jahre Abilify, welches in Tierstudien erwiesenermaßen Brustkrebs auslöst. 90% der Antipsychotika sind schwer krebserregend:
| Abilify/ Aripiprazol | Erhöhte Inzidenz von Hypophysenadenomen, Brustdrüsenadenokarzinomen und Adenoakanthomen |
| Erhöhte Inzidenz von Brustdrüsenfibroadenomen, Nebennierenrindenkarzinomen und kombinierten Nebennierenrindenadenomen/Karzinomen |
(siehe Artikel: TOXISCHE PSYCHOPHARMAKA | Welche Psychopharmaka sind krebserregend ? [Liste] )
Jeder weiß, was eine Pflanze braucht um wachsen zu können. Sie braucht einen Standort, der für sie geeignet ist. Sie braucht Wasser, Licht, Erde und Luft. Und jede Pflanze hat unterschiedliche Bedürfnisse. Manche brauchen viel Sonne und wenig Wasser wie Kakteen in der Wüste, manche brauchen viel Wasser, wie eine Seerose. Bekommt eine Pflanze kein Wasser und nicht genügend Mineralien wird sie krank oder wenn sie mit Gift besprüht wird, geht sie ein.
Beim Menschen ist es genauso. Was der Mensch zum gesunden Funktionieren braucht sind Vitamine, Mineralien, Fettsäuren, Probiotika, Heilpflanzen, sekundäre Pflanzenstoffe, Hormone und Aminosäuren. Und alle diese Stoffe, haben direkten Einfluss auf die Symptome bei Psychosen und Schizophrenie. Gibt es Mängel, werden Psychosen begünstigt. Das sind die Erkenntnisse der modernen Medizin und Erfordernisse auf der stofflich körperlichen Ebene auf dem Weg zur Gesundung.
Nur Gesundes kann zur Gesundung führen. Und mehr Gesundes führt auch zu mehr Gesundheit. Ein Wirkstoff, eine Therapie oder Heilmethode kann dabei eine große oder kleine Wirkung haben, es ist jedoch meist die Summe aller guten Dinge, die letztendlich eine bedeutende Veränderung bringt.
Zitat„Heilung ist eine Kunst. Sie braucht Zeit, sie braucht Anstrengung, sie braucht Liebe.“ Maza Dohta, indische Dichterin und Philosophin
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