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ZITATE ZUR GESUNDHEIT |
"Sich von einem Psychiater behandeln zu lassen, ist zu einem der gefährlichsten Dinge geworden, die ein Mensch tun kann." Dr. Peter Breggin, Psychiater
Breggin ist einer der lautesten Kritiker weitverbreiteter psychiatrischer Medikamente wie Antidepressiva, Antipsychotika und Benzodiazepine. Er argumentiert, dass diese Mittel
- zu leichtfertig verschrieben würden,
- erhebliche Nebenwirkungen und Abhängigkeitsrisiken hätten und
- oft langfristig mehr Schaden als Nutzen anrichten könnten.
Er argumentiert, dass viele konventionelle Behandlungen schädlich und oft übermäßig angewendet werden, und ist der Ansicht, dass die psychiatrische Elite die Profite der Pharmakonzerne über das Wohl der Patienten stellt. Nach Breggin werden normale Lebenskrisen und schwierige Emotionen zu schnell als medizinische Störungen diagnostiziert. Dadurch entstehe:
- eine Pathologisierung normaler Erfahrungen,
- eine Verengung des Blicks auf biologische Erklärungen,
- ein Verlust von psychosozialen und persönlichen Lösungswegen.
Breggin betont immer wieder die Gefahr, dass psychiatrische Interventionen (z. B. Zwangsbehandlungen oder Diagnosen) die persönliche Freiheit einschränken können. Er sieht darin ein Risiko für die Selbstbestimmung von Patientinnen und Patienten. Er kritisiert, dass viele Studien zu Psychopharmaka kurzfristig und oft industrienahe seien. Nach seiner Auffassung werde über
- neurobiologische Veränderungen durch Langzeitmedikation oder
- emotionale Abstumpfung
zu wenig gesprochen.
Und das öffentlich zu sagen, kann sehr gefährlicher sein. Denn sollte jemand öffentlich auf die schwerwiegenden Nebenwirkungen und typischen Folgeerkrankungen von Psychopharmaka hinweisen und diese Art der Behandlung kritisieren, so wird dieser meist von der Pharmaindustrie eingeschüchtert oder sogar sein Leben bedroht.
Es gibt Berichte von Dr. Peter Breggin in der Zeit, als er in den USA als Gegner der Elektroschock Therapie und Psychopharmaka-Behandlung sehr bekannt wurde und im Fernsehen über all zu sehen war. Es wurden von Eli Lilly (Pharmakonzern: Olanzapin, Zyprexa) Briefe an Verlage gesendet, die ihn mit bizarren Organisationen in Verbindung bringen und öffentlich diskreditieren sollten, damit seine Bücher nicht mehr gedruckt und gelesen werden können. Dann wurde plötzlich seine ganze Familie krank.
„Meine ganze Familie, wir wurden krank. Meine Frau, meine jüngste Tochter und ich. Wir bekamen hauptsächlich Atemwegserkrankungen, wir konnten nicht herausfinden was es war. Wir sind von Arzt zu Arzt gegangen, und schließlich ist der Klempner in den Keller gegangen, und er ist zurückgekommen, weiß im Gesicht. "Wussten Sie, dass die Schadluftabzüge vom Kamin, Ölofen und Warmwasseraufbereiter entfernt und versteckt wurden?
Wir waren schockiert „oh mein Gott, das ist die Welt in der wir leben“. Später, als die Morddrohungen sehr konkret wurden, „Wir werden dich töten, ich werde deine Familie an Weihnachten töten“, „das kommende Weihnachten“. Es ist Oktober, November ….wir riefen das FBI...
Das FBI war eingeschüchtert, wie wir später erfuhren. Ich erzählte ihnen, das ich glaubte, zu wissen, wer dafür verantwortlich ist. Ich denke, dass ist jemand vom Pharmaunternehmen und nannte Namen. Das FBI sagte nur „Tut uns leid, da machen wir nichts, da können wir nichts für sie tuen.“
Später ging ich zum FBI und fragte was in meiner Akte steht. Das einzige, was da zu finden war , war ein Protestbrief gegen den Vietnamkrieges den ich unterschrieben hatte“.
Peter R. Breggin, MD
Peter R. Breggin ist ein in Harvard ausgebildeter Psychiater, der wegen seiner jahrzehntelangen erfolgreichen Bemühungen um eine Reform des Bereichs der psychischen Gesundheit als „Das Gewissen der Psychiatrie“ bezeichnet wird.
Seine Arbeit bildet die Grundlage für eine moderne Kritik an psychiatrischen Diagnosen und Medikamenten und ist wegweisend bei der Förderung von fürsorglicheren und wirksameren Therapien.
Seine Forschungs- und Bildungsprojekte haben zu großen Veränderungen in den von der FDA ( amerikanische Medikamenten- Zulassungsbehörde) zugelassenen vollständigen Verschreibungsinformationen, Etiketten oder Beipackzettel für Dutzende von Antipsychotika und Antidepressiva geführt.
Er klärt die Öffentlichkeit und Fachkreise weiterhin über die tragische psychiatrische Medikation von Amerikas Kindern auf.