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ZITATE ZUR GESUNDHEIT | "Je mehr Sie sich mit Psychiatrie befassen ... " Prof. Peter Götzsche

  • Phoenix
  • 6. Mai 2026 um 02:20
  • 801 Mal gelesen
  • 2 Kommentare

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ZITATE ZUR GESUNDHEIT |

Zitat

"Je mehr sie sich mit Psychiatrie befassen, desto mehr denken sie, "Das ist verrückt !" Wie war es möglich, diesen falschen Glauben an diese schrecklichen Medikamente zu erwecken.“ Prof. Peter Götzsche


„Wir haben also all diese Menschen, die eine Invalidenrente beziehen, von denen viele keine Invaliditätsrente benötigen würden, wenn ihnen keine Psychopharmaka verschrieben worden wären.

Und es ist wirklich ironisch, dass eine der Definitionen einer psychiatrischen Störung lautet, dass sie irgendwie dysfunktional sind, das das Leben nicht wirklich funktioniert für sie. Und was ist dann die Behandlung?

Sie geben Medikamente, die sie möglicherweise noch dysfunktionaler machen könnten. Je mehr sie sich mit Psychiatrie befassen, desto mehr denken sie, "Das ist verrückt !" Wie war es möglich, diesen falschen Glauben an diese schrecklichen Medikamente zu erwecken.“


„Antipsychotika unterdrücken was es wirklich bedeutet ein Mensch zu sein, denken zu können, sich zu verlieben, kreativ zu sein. Alle diese Dinge werden durch Antisychotika unterdrückt.

Sie wirken nicht gegen eine Psychose, das ist ein sehr irreführender Name. Sie beruhigen die Menschen und nehmen ihnen höhere intellektuelle Fähigkeiten. Das ist es, was sie tun.

Es ist sehr aussagekräftig, dass in allen Ländern, in denen dies untersucht wurde, der starke Anstieg beim Konsum von Psychopharmaka zu einem starken Anstieg der Invaliditätsrenten geführt hat.

Wenn diese Medikamente so wundervoll wären, würden wir erwarten, das Gegenteil zu sehen.“

Prof. Peter Götzsche


Kurze Clips 2 min.

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Prof. Peter Götzsche:

Er ist einer der Mitbegründer des Forschungsnetzwerks Cochrane, einer Non-Profit-Organisation, die die wissenschaftlichen Grundlagen für Entscheidungen im Gesundheitssystem verbessern möchte.

Professor Peter C. Gøtzsche graduierte als Master of Science in Biologie und Chemie und als Arzt. Er ist Facharzt für Innere Medizin; arbeitete mit klinischen Studien und regulatorischen Angelegenheiten in der Arzneimittelindustrie und in Krankenhäusern in Kopenhagen.

2010 wurde es Professor für Clinical Research Design and Analysis an der Universität Kopenhagen. Er arbeitet als Forscher, Dozent, Autor und unabhängiger Berater, z.B. in Gerichtsverfahren.

Professor Peter C. Gøtzsche größter Beitrag zur öffentlichen Gesundheit war, als er 2010 nach einem dreijährigen gerichtlichem Kampf, sich die Archive der klinischen Studienberichte in der Europäischen Arzneimittelagentur öffneten. Der EMA ging es ausschließlich darum, die Interessen der Arzneimittelindustrie zu schützen, während sie die der Patienten ignorierte. Der gerichtliche Vermittler entschied, dass die Studienberichte keine geschäftlich vertraulichen Informationen enthielten und der Öffentlichkeit zugänglich sein müssen. Daraufhin gab es einige Studien mit den vollständigen Studiendaten, die u.a. zeigten das Antidepressiva mit Placebo vergleichbar sind.

Professor Peter C. Gøtzsche hat mehr als 75 Artikel in „The Big Five“ ( BMJ , Lancet , JAMA , Annals of Internal Medicine und New England Journal of Medicine ) veröffentlicht und seine wissenschaftlichen Arbeiten wurden über 150.000 Mal zitiert. Peter C. Gøtzsche ist Autor mehrerer Bücher. Die neusten sind:

  • Überlebenskit für psychische Gesundheit und Entzug von Psychopharmaka (2020, in 8 Sprachen).
  • Survival in a overmediced world: Finde die Beweise selbst (2019, in 7 Sprachen).
  • Tödliche Psychiatrie und organisiertes Leugnen (2015, in 9 Sprachen).
  • Tödliche Medikamente und organisierte Kriminalität: Wie große Pharmaunternehmen das Gesundheitswesen korrumpiert haben (2013, in 16 Sprachen). Gewinner des Annual Book Award der British Medical Association, Basis of Medicine im Jahr 2014.

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Kommentare 2

Glocki
6. Mai 2026 um 21:07
  • Inhalt melden

Ich habe auch das Gefühl dass wir da einem riesen Schwindel aufsitzen. Ich finde es toll wie du hier pflanzliche Alternativen aufzeigst und Psychopharmaka kritisch beleuchtest. Das regt sehr zum nachdenken an. Großes Lob für deine Aktivität.

Phoenix
7. Mai 2026 um 04:17
Autor
  • Inhalt melden

Guten Morgen Glocki ,

ja, da hast Du den richtigen Begriff gewählt. Es ist ein Schwindel, eine Täuschung und Selbsttäuschung.

Der Schwindel beginnt bei den Studien, die die Pharmaindustrie durchführt. Diese manipulierten Daten, werden den Ärzten in Ihrer Ausbildung vermittelt, von Professoren, die auf der Gehaltsliste von Big Pharma stehen.

Ärzte und Psychiater sind durch Behandlungsrichtlinen und Finanzierungsanreize in ein System gezwungen, die falschen Schlüsse aus manipulierten Studien, dann den Patienten als "richtige Behandlung" zu vermitteln.

Ich möchte mal ein Beispiel geben, da viele glauben, dass Antipsychotika Psychosen verhindern können.

Die Studien, die dieses Vorgehen als richtig belegen sollen, sind nun so angelegt, das bei einem Teil der Test-Patienten, die seit einiger Zeit (3 Monate bis 1 Jahr) Antipsychotika nehmen, das Medikament abrupt oder in bis zu 3 Wochen abgesetzt wird und verblindet durch Placebo ersetzt wird. Bei dem anderen Teil der Test-Patienten bleibt die Medikation erhalten.

Jetzt wird verglichen, wer bekommt nun häufiger einen Rückfall ?

Jeder der schon mal einen gescheiterten Absetzversuch hinter sich hat, kennt das Ergebnis, ohne das es dazu Studien braucht. Es ist doch ganz klar, das ein paar Tage Absetzzeit bis zu drei Wochen, viel zu kurz ist und es sofort Absetzsymptome gibt, die als "Rückfall" gewertet werden können.

Ich habe drei Jahre Antipsychotika genommen und 1 Jahr gebraucht um diese langsam auszuschleichen. Wer länger als fünf Jahre Antipsychotika nimmt, braucht sogar 2 Jahre zum Ausschleichen, weil Antipsychotika das Gehirn verändern und es eine große Abhängigkeit entsteht.

Wer es nicht glaubt, dass sich solch ein Irrsinn Forschung nennt, ein paar Zitate aus einer aktuellen Metaanalyse "Erhaltungstherapie mit Antipsychotika bei Schizophrenie" von 2020 zur Behandlung von Schizophrenie:

"Ziel der Studie war es, die Auswirkungen der Beibehaltung der antipsychotischen Medikation bei Menschen mit Schizophrenie mit den Auswirkungen des Absetzens dieser Medikamente zu vergleichen."

"Die Übersichtsarbeit umfasst derzeit 75 randomisierte kontrollierte Studien (RCTs) mit 9145 Teilnehmenden, in denen Antipsychotika mit Placebo verglichen wurden. Die Studien wurden zwischen 1959 und 2017 veröffentlicht ...."

"Wir untersuchten Personen, die vor Studieneinschluss über unterschiedlich lange Zeiträume stabil waren (mindestens drei, sechs, neun, zwölf und mehr als zwölf Monate), um herauszufinden, ob nach langfristiger Stabilität keine Antipsychotika mehr erforderlich sind. Der abrupte versus schrittweise Entzug des vor Studienbeginn eingenommenen Antipsychotikums, definiert als eine mindestens dreiwöchige Ausschleichphase oder Depotbehandlung vor Studienbeginn ..., wurde untersucht, da ein abrupter Entzug zu Rebound-Psychosen führen kann."

In 54 der Studien wurde das Antipsychotikum abrupt abgesetzt. In den übrigen Studien wurde die Medikation entweder über einen Zeitraum von mindestens drei Wochen schrittweise reduziert oder die Depotbehandlung auslaufen gelassen. Wobei natürlich auch 3 Wochen abrupt ist und mit Sicherheit zu Rebound-Psychosen führt!!!!

Welches Ergebnis gibt es jetzt, welches Psychiater als Behandlungsvorgabe bekommen?

"Antipsychotika waren bei der Verhinderung von Rückfällen nach sieben bis zwölf Monaten wirksamer als Placebo (primärer Endpunkt; Medikament 24 % gegenüber Placebo 61 %)"

D.h. 24% bekommen mit Medikament einen Rückfall und 61% ohne. Also wer sein Medikament innerhalb von 3 Wochen absetzt bekommt mehr als doppelt so häufig einen sogenannten "Rückfall" aber besser gesagt sind es "reine Absetzsymptome". Denn es wurde schon Unruhe und Schlaflosigkeit, als Rückfall gewertet, nicht etwa die Einweisung in die Klinik.

Schlussfolgerungen der Autoren:

"Bei Menschen mit Schizophrenie deuten die vorliegenden Erkenntnisse darauf hin, dass die Erhaltungstherapie mit Antipsychotika Rückfälle über einen Beobachtungszeitraum von bis zu zwei Jahren deutlich besser verhindert als ein Placebo. Dieser Effekt muss jedoch gegen die Nebenwirkungen der Antipsychotika abgewogen werden. Zukünftige Studien sollten die Langzeitfolgen und die Sterblichkeit im Zusammenhang mit diesen Medikamenten genauer untersuchen."

Und diese Ergebnisse, die sich jeder selbst denken kann, werden nun den Betroffenen eingebläut: "Nimm Deine Medikamente, sonst bekommst Du einen Rückfall."


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Übersetzung:

"Es ist ziemlich einfach, ein Medikament zugelassen zu bekommen, insbesondere bei Psychopharmaka, weil fast alles funktioniert. Es gibt in der Psychiatrie verschiedene Tricks, die häufig angewendet werden, was die Zulassung von Medikamenten so einfach macht.

Fast alle Studien werden auf diese Weise durchgeführt: Es gibt einige Personen, die bereits ein Medikament einnehmen, zum Beispiel ein Antipsychotikum oder ein Antidepressivum. Dann gibt es eine kurze Phase, in der sie kein Medikament erhalten, die sogenannte Auswaschphase, und dann wird ihnen nach dem Zufallsprinzip ein anderes Medikament oder ein Placebo zugewiesen.

Was passiert in der Placebogruppe? Sie setzen manche Leute von heute auf morgen einem abrupten Entzug aus. Andere werden abstinent und entwickeln schreckliche Symptome, wenn sie ein Placebo erhalten. Diese Symptome können zum Beispiel eine Depression sein, wenn Sie vor der Randomisierung ein Antidepressivum eingenommen haben. Dies ist eine Abstinenzdepression.

Bei Antipsychotika ist es sogar noch schlimmer. In diesen Studien sterben viele Menschen, wenn sie ein Placebo erhalten, wenn sie auf ein Placebo eingestellt werden. Wenn sie ein Placebo einnehmen, sterben sie, und viele von ihnen begehen wahrscheinlich Selbstmord aufgrund schwerer Entzugserscheinungen.

Wir haben es also mit einem, wie ich es nenne, tödlichen Forschungsdesign zu tun. Es ist unethisch und sollte nicht angewendet werden. Aber Robert Whitaker hatte Zugang zu unveröffentlichten Daten und schreibt in einem seiner Bücher, dass einer von etwa 140 Menschen, die ein Placebo erhielten, starb. Das ist eine enorme Sterberate in einer Kurzzeitstudie. Und die FDA verlangte von den Pharmaunternehmen nicht einmal, die Öffentlichkeit über diese Todesfälle zu informieren."


Was sagen diese Studien nun aus? Können Antipsychotika echte Psychosen verhindern?

Die Studien sagen gar nichts aus, sie sagen nur, wer abrupt oder innerhalb von 3 Wochen seine Medikamente absetzt bekommt Absetzsymptome, die wie ein Rückfall aussehen können.

Und: Antipsychotika können gut vor den Absetzsymptomen schützen, die sie selbst durch ihre Abhängigkeit erzeugen. So wie Alkohol und Drogen auch sehr gut vor den Symptomen ihres Absetzens "schützen".

Das ist alles was diese Studien sagen können, weil viel zu schnell Abgesetzt wird.

(Das erstaunliche dabei ist aber nicht der Unterschied von 24% zu 61%, sondern die Tatsache, dass auch 24% mit Medikamenten einen Rückfall erleiden und 39% trotz des abrupten Absetzens keinen Rückfall bekommen haben !!! Das ist die versteckte frohe Botschaft dieser irrsinnigen Studien, denn das heißt, wenn man richtig und langsam absetzt, könnte man genauso häufig oder selten Psychosen bekommen, wie mit Antipsychotika.

Denn auch mit Antipsychotika gibt es sogenannte "Durchbruchs-Psychosen" oder "Hypersensibilitäts-Psychosen")


So und jetzt schauen wir uns mal an, was die Autoren bei Interessenskonflikten angeben:

"Interessenerklärungen

Anna Ceraso: keine Angaben. Jessie Lin: keine Angaben. Johannes Schneider-Thoma: keine Angaben. Spyridon Siafis: keine Angaben. Magdolna Tardy: keine Angaben. Katja Komossa: keine Angaben. Stephan Heres: erhielt Honorare für Vorträge von Janssen-Cilag, Eli Lilly, Sanofi-Aventis, Otsuka, Lundbeck und Johnson & Johnson; nahm Reise- oder Bewirtungskosten von Janssen-Cilag, Sanofi-Aventis, Johnson & Johnson, Pfizer, Bristol-Myers Squibb, AstraZeneca, Lundbeck, Novartis und Eli Lilly an; nahm an klinischen Studien teil, die von Eli Lilly, Janssen-Cilag, Johnson & Johnson, Bristol-Myers Squibb, AstraZeneca, Lundbeck, Novartis, Servier, Pierre Fabre, Pfizer, Organon, Roche und Merck gesponsert oder unterstützt wurden; und erhielt Honorare für die Teilnahme an Beiräten oder für Beratertätigkeiten von Lundbeck, Otsuka, Eli Lilly, Roche, Teva, Janssen und Johnson & Johnson. Werner Kissling: erhielt Honorare für Aufsichtsratsmandate, Beratungsleistungen und Vorträge von Janssen und Eli Lilly; Honorare für die Entwicklung von Schulungsmaterialien von Janssen; Forschungsförderung von Janssen und AstraZeneca; sowie Reise- und Unterkunftskosten von AstraZeneca, Eli Lilly und Janssen. John M. Davis: keine Angaben. Stefan Leucht: In den letzten drei Jahren erhielt Stefan Leucht Honorare für Vorträge oder Beratungsleistungen von LB Pharma, Otsuka, Lundbeck, Boehringer Ingelheim, LTS Lohmann, Janssen, Johnson & Johnson, TEVA, MSD, Sandoz, Sanofi-Aventis, Angelini, Recordati, Sunovion und Geodon Richter.

Diese Autoren haben gleichermaßen zu dieser Arbeit beigetragen."

( Link Studie: https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC97…008016-sec-0231)


How Drug Companies Buy Doctors — Peter Gøtzsche, M.D.

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Übersetzung:

"Pharmaunternehmen sind die reichsten Unternehmen auf dem Planeten. Sie haben soviel Geld, das es unvorstellbar ist. [1.300.000.000 € Jahresumsatz]. Und sie kaufen jeden mit Einfluss, einschließlich manchmal Gesundheitsminister.

Und natürlich, wenn sie damit anfangen Ärzte zu kaufen, fangen sie mit den Professoren, Vorsitzenden und Abteilungsleitern an. Und dann bilden sie sie aus, damit sie zu dem werden können, was sie wichtige Meinungsführer nennen, damit sie dann andere Ärzte indoktrinieren können, dass ein schrecklich teures Medikament verwendet werden sollte und kein billiges, das sogar besser sein könnte oder weniger Nebenwirkungen haben könnte.

So ist die medizinische Ausbildung zum Teil korrupt. Natürlich wählen sie keine wichtigen Meinungsführer aus, die keine guten Verkäufer für sie sind. Und wenn diese anfangen, über Schäden der Medikamente des Unternehmens zu reden oder beginnen Medikamente der Konkurrenz anzupreisen, wird diese Person natürlich nicht das nächste mal auftauchen. Das ist offensichtlich."


Also, liebe Glocki , mit dem Begriff "rieser Schwindel" liegst Du mehr als richtig. Wenn man bedenkt, das man mit jeder Woche der Einnahme von Antipsychotika 3 Tage seines Lebens verliert, könnte man das auch ganz anders bezeichnen ...

Genau genommen behindern Antipsychotika die Genesung und machen das Gehirn durch ihre Hypersensibilisierung sogar anfälliger für psychotische Symptome. Belastende Nebenwirkungen und typische Folgeerkrankungen, geben dann den Rest und das Leben wird vollends zur Qual.

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Übersetzung:

"Es gibt viele Untersuchungen zu den Schäden von Antipsychotika. Wir wissen so viel über diese Medikamente, dass wir sie meiner Meinung nach eigentlich nicht verwenden sollten. Ich denke, dass wir ohne Antipsychotika gut auskommen können. Sie heilen niemanden, aber in vielen Fällen machen sie eine vorübergehende Psychose zu einem dauerhaften chronischen Problem.

Wenn man sie über einen längeren Zeitraum einnimmt, kann man eine Durchbruchspsychose, eine Supersensibilitätspsychose, bekommen, so dass man tatsächlich eine Psychose aufgrund des Medikaments entwickelt, das man einnimmt und das eigentlich gegen die Psychose wirken sollte.

Es ist also ein zweischneidiges Schwert. Wenn ein Patient schrecklich verstört ist und drei oder vier Tage lang nicht geschlafen hat, kann man ihm ein Benzodiazepin geben. Man braucht ihm kein Antipsychotikum geben. Und wenn ich Patienten frage, wann sie das nächste Mal eine Psychose bekommen, was würden sie wollen? Ein Benzodiazepin oder ein Antipsychotikum?

Bisher habe ich kein einziges Medikament gefunden. hat ein Antipsychotikum verschrieben, sie wollen ein Benzodiazepin, weil diese nicht so gefährlich sind.

Warum also tun wir nicht, was die Patienten wollen? Das ist unmenschlich und diskriminierend. Deshalb sollten wir in der Psychiatrie unbedingt die Zwangsbehandlung mit Medikamenten abschaffen, denn wir können nicht argumentieren, dass wir diese Medikamente zum Wohle der Patienten verabreichen." Prof. Peter Götzsche

Prof. Götzsche und auch andere wohlmeinende Psychiater empfehlen in einer Psychose Benzodiazepine für einen kurzen Zeitraum bei Schlaflosigkeit und Unruhe statt Antipsychotika, da diese weniger gefährlich sind. Meine Empfehlung wäre erst antipsychotische Heilpflanzen und Aminosäuren für positive Symptome sowie für Ängste, Unruhe und Schlaflosigkeit zu nutzen.

Also Antiposychotika besser langsam ausschleichen?

Analysen zum sozialen Funktionieren und der Lebensqualität weisen darauf hin, dass ein schrittweises Absetzen, die vielversprechendste Methode ist:

"Metaanalysen klinischer Studien haben eine erhöhte Rückfallrate bei Patienten festgestellt, die ihre antipsychotische Dauermedikation reduzieren oder absetzen, im Vergleich zu Patienten, die die Therapie fortsetzen. Allerdings haben nur wenige dieser Studien die Auswirkungen einer schrittweisen Dosisreduktion oder einer Langzeitbeobachtung untersucht oder andere Ergebnisse als Rückfälle gemessen.

Darüber hinaus deuten die Ergebnisse einer Studie mit Patienten mit einer Erstepisode einer Psychose sowie einige naturalistische Belege darauf hin, dass eine schrittweise Dosisreduktion und das Absetzen von Antipsychotika langfristig mit einer verbesserten sozialen Funktionsfähigkeit einhergehen könnten."


Ein ausführlicher Artikel dazu:

ANTI.PSYCHOTIKA | Können Anti.psychotika vor Rückfällen schützen, verbessern sie die Funktionsfähigkeit und die Lebensqualität ? Was Studien wirklich zeigen.

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