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HORMONE |
Die Bedeutung von Hormonen bei Psychosen und Schizophrenie
Der Zusammenhang zwischen Sexualhormonen und Schizophrenie wird seit über einem Jahrhundert vermutet. Allerdings gibt es erst in den letzten drei Jahrzehnten wissenschaftliche Beweise für die therapeutische Wirkung von Estrogen bzw. ähnlichen Substanzen, wie pflanzliche Hormone, Sterioide und Selektive Estrogenrezeptor-Modulatoren (SERM) bei schizophren erkrankten Frauen und Männern. Insbesondere für Frauen ist jedoch Abschnitt 6. Behandlungsempfehlung (s. u.) von Wichtigkeit.
Eine aktuelle Rezension von 2024 kommt zu de Ergebnis:
"Leider gibt es einen beträchtlichen Anteil an Personen, die nur begrenzt oder gar nicht positiv auf Antipsychotika reagieren. Für solche Patienten kann die Erwägung ... einer Östrogenverstärkung von großer Bedeutung sein." (4)
Neuste Forschungen zeigen eine entscheidende Rolle von Hormonen bei Psychosen und Schizophrenie. Es wurde festgestellt, dass die Östrogenspiegel bei Patienten mit Schizophrenie alarmierend niedrig waren. (1)
Östrogenmangel tritt bei beiden Geschlechtern häufig auf und ist mit einer Zunahme psychotischer Symptome verbunden. Östrogenmangel ist sowohl bei Frauen als auch bei Männern mit Schizophrenie im Verlauf ihrer Krankheit üblich, im Vorfeld und bei Psychosen sowie bei chronischer Schizophrenie. Östrogene regulieren wichtige erkrankungsbestimmende Wege bei Schizophrenie, einschließlich der Dopaminaktivität, der Mitochondrienfunktion und des Stresssystems.
Mit dem Nachweis eines therapeutischen Nutzens von Hormonen bei Schizophrenie wurde eine Reihe von klinischen Studien durchgeführt. Die Hormongruppe verzeichnete eine signifikant stärkere Verringerung positiver, negativer und kognitiver Symptome sowie Depressionen, Ängste, Stress und Schlafstörungen was die Wirksamkeit einer begleitenden Hormontherapie bei Schizophrenie unterstreicht.
Der potenzielle therapeutische Nutzen von Östrogenen bei Schizophrenie wird zunehmend erkannt. Eine kürzlich erschienene Übersichtsarbeit zeigt, dass Östrogen selbst als Antipsychotikum wirken kann, da es in ähnlicher Weise auf die Dopamin-Signalgebung abzielt wie Antipsychotika. (3)
Eine aktuelle Forschungsarbeit kommt zu dem Ergebnis:
"Die vielversprechenden Erkenntnisse zu Hormonbehandlungen bei Psychosen stellen einen überzeugenden Weg für klinische Interventionen dar...
Für Personen mit Schizophrenie, insbesondere solche, die nur begrenzt auf Antipsychotika ansprechen, könnte die zusätzliche Gabe von Östrogen in Betracht gezogen werden. Die Forschung legt nahe, dass dieser Ansatz zu einer Verbesserung des Symptommanagements und der kognitiven Funktion führen kann.
Darüber hinaus ist es unbedingt erforderlich, die einzigartigen Auswirkungen der Wechseljahre auf Frauen mit Schizophrenie anzuerkennen und die dringende Notwendigkeit gezielter Hormonbehandlungen zur proaktiven Vorbeugung von Rückfällen hervorzuheben ...
Dieser Ansatz bringt nicht nur das Gebiet der Psychiatrie voran, sondern birgt auch das Potenzial, das Wohlbefinden und die Ergebnisse von Frauen, die von Psychosen betroffen sind, erheblich zu verbessern." (4)
1. Die Unterschiede von Schizophrenie bei Frauen und Männern
Schizophrenie hat ein anderes klinisches Erscheinungsbild bei Frauen im Vergleich zu Männern.
Diese geschlechtsspezifischen Unterschiede wurden weitgehend der schützenden Rolle von Östrogenen zugeschrieben.
Es gibt signifikante Unterschiede bei Männern und Frauen bei:
- Schizophrenie-Häufigkeit
- Erkrankungsalter
- Risikofaktoren
- Symptomatik
- Krankheitsverlauf
Schizophrenie-Häufigkeit
Im Allgemeinen sind Männer etwas häufiger von Schizophrenie betroffen als Frauen, mit einem Verhältnis von fast 1,5 : 1 , und bei Männern treten die Symptome früher auf.
Erkrankungsalter
Studien haben gezeigt, dass Frauen mit Schizophrenie im Durchschnitt etwa 5 Jahre später an einer Erstepisode einer Psychose leiden als Männer mit Schizophrenie.
Das höchste Erkrankungsalter bei Männern mit Schizophrenie liegt zwischen 20 und 30 Jahren, während bei Frauen dieser Höhepunkt im Alter zwischen 20 und 40 Jahren auftritt.
Risikofaktoren
Schwankungen des Östrogenspiegels während der Menstruationszyklen sind auch mit Veränderungen in der Krankheitsentwicklung verbunden, wobei niedrige Östrogenphasen durch verstärkte Symptome und höhere Östrogenphasen durch verringerte Symptome gekennzeichnet sind. (1)
Gleichzeitig mit dem Abfall der Östrogenspiegel in den Wechseljahren steigen sowohl die Häufigkeit als auch die Rückfallraten von Psychosen, während psychotische Symptome bei hohen Östrogenspiegeln, beispielsweise während der Schwangerschaft, abnehmen.
Nach der Menopause kommt es bei Frauen mit vorbestehender chronischer Schizophrenie tendenziell zu einer Verschlechterung ihres Zustands, was zu einem erhöhten Bedarf an antipsychotischen Medikamenten führt. Auch psychiatrische Einweisungen sind während der perimenstruellen Phase des Zyklus deutlich höher. (4)
Symptomatik
Obwohl Männer von Natur aus niedrigere Östrogenspiegel als Frauen haben, haben mehrere Studien herausgefunden, dass Männer mit Schizophrenie im Vergleich zu gesunden Männern sogar noch niedrigere Östrogenspiegel haben. Darüber hinaus haben männliche Patienten niedrigere Testosteronspiegel, die im Gehirn in Östrogene umgewandelt werden.
Männer leiden unter schwereren negativen Symptomen wie Anhedonie ( keine Freude zu empfinden zu können) und Avolition (Antriebsstörung) und kognitiven Symptomen und es kommt häufig zu stärkeren Beeinträchtigungen der beruflichen und sozialen Funktion. (4)
Während affektive Symptome (emotionale Störung) einschließlich Depressionen und Angstzuständen, paranoidere Symptome, Selbstverletzung und Suizidversuche bei Frauen häufiger vorkommen.
Obwohl Frauen tendenziell häufiger Selbstmordversuche unternehmen, sind die Raten von Vollselbstmorden im Vergleich zu Männern niedriger. (4)
Über psychotische Symptome hinaus kann ein Östrogenverlust verschiedene Erkrankungen verschlimmern, darunter Schlafstörungen, Reizbarkeit, Depressionen, kognitive Beeinträchtigungen und sexuelle Probleme.
Krankheitsverlauf
Eine aktuelle Studie von Sommer et al. (2023) zeigten, dass der Anteil der Patienten, die wegen einer Psychose ins Krankenhaus eingeliefert werden mussten, bis zum Alter von 45 Jahren bei Männern und Frauen gleich hoch ist. Nach dem 45. Lebensjahr benötigen jedoch mehr Frauen als Männer mit Psychosen einen Krankenhausaufenthalt – zeitgleich mit der Perimenopause.
Obwohl Frauen zunächst eine bessere Genesung erzielen, sind die langfristigen Vorteile weniger offensichtlich. Frauen benötigen genauso viele erneute Krankenhauseinweisungen wie Männer und eine Meta-Analyse ergab ähnliche Genesungsraten für Frauen (12,9 %) und Männer (12,1 %).
2. Wirkungsweise von Hormonen
Die oben genannten Geschlechtsunterschiede bei Schizophrenie stehen im Zusammenhang mit der Hypothese, dass Östrogen, insbesondere Östradiol, neuroprotektive Eigenschaften gegen Psychosen besitzt.
Sowohl Tier- als auch Humanstudien haben die tiefgreifende Wirkung von Östrogen auf das Zentralnervensystem gezeigt, insbesondere auf die Neurotransmittersysteme, die an der Entstehung von Schizophrenie beteiligt sind.
Östrogen besitzt verschiedene neuroprotektive Eigenschaften, die für die Beeinflussung des Auftretens und Fortschreitens von Hirnstörungen bei Schizophrenie besonders relevant sein können. Studien haben gezeigt, dass östrogene Verbindungen Gehirnzellen vor Schäden durch Exzitotoxizität (Tod einer Nervenzelle durch andauernde Reizüberflutung), oxidativen Stress, Entzündung und Apoptose (Zelltod) schützen können.
Darüber hinaus haben sie die Fähigkeit, Prozesse wie Neubildung von Gehirnzellen und Blutgefäßen, Anpassungsfähigkeit und Konnektivität des Gehirns zu verbessern.
Die Botenstoffsysteme
Östrogene regulieren wichtige pathophysiologische Wege bei Schizophrenie, einschließlich der
- Dopaminaktivität
- Mitochondrienfunktion und des
- Stresssystems
Östrogene modulieren auch andere für Schizophrenie relevante Neurotransmittersysteme, wie das serotonerge, glutamaterge, noradrenerge und cholinerge System.
1. Dopaminaktivität
Die dopaminerge Funktion wird auf verschiedene Weise durch Östrogene reguliert. Östrogene erhöhen die Dopamin-Empfindlichkeit von Dopamin-D2/D3-Rezeptoren in Bereichen des Gehirns die verbunden sind mit positiven, negativen und kognitiven Symptomen. Durch die Erhöhung der Dopaminsensitivität können Östrogene somit psychotische Symptome reduzieren.
2. Mitochondriale Defizite
Mitochondriale Defizite wurden als wichtiger Risikofaktor für Schizophrenie angesehen. Mitochondrien sind die Hauptenergielieferanten für zelluläre Aktivitäten und mitochondriale Defizite beeinträchtigen die synaptische Signalübertragung, Neurotransmission und Neuroentwicklung. Jüngste Forschungen haben gezeigt, dass Östrogene die mitochondriale Aktivität direkt verbessern. Präklinische und klinische Studien weisen darauf hin, dass die Ergänzung mit aus Pflanzen gewonnenen Östrogenen (d.h. Phytoöstrogenen) die mitochondriale Funktionalität verbessert und oxidativen Stress verringert.
3. Stressanfäligkeit
Höhere Östrogenspiegel stellen einen Schutzeffekt dar, der die Stressreaktion reduziert, wohingegen Östrogenmangel zu einem erhöhten Stress führt.
Bei Schizophrenie zeigen beide Geschlechter eine geringere Reaktion auf akute Erhöhungen von Stresshormonen. Diese abgestumpfte Stressreaktion ist bei männlichen Patienten deutlicher, wohingegen bei Patientinnen Phasen mit niedrigem Östrogenspiegel mit einer verminderten Stressresistenz verbunden sind.
3. Hormone zur Behandlung von Schizophrenie
"Leider gibt es einen beträchtlichen Anteil an Personen, die nur begrenzt oder gar nicht positiv auf Antipsychotika reagieren. Für solche Patienten kann die Erwägung innovativer Zusatzbehandlungen wie einer Östrogenverstärkung von großer Bedeutung sein." (4) In der Verlinkung werden die wichtigsten Sterioide und Hormone bei Psychosen und Schizophrenie vorgestellt:
| Besserung bei Symptomen: [in Studien gegenüber Placebo in 6 - 12 Wochen] | (G) | (+) | (-) | (k) | (D) | (Ä) | (ST) | (SCH) |
| Prohormone | ||||||||
| 1. DHEA | 10% | ✓ | 40% | ✓ | 45% | 60% | ✓ | ✓ |
| 2. Pregnenolon | 10% | 10% | 30%1 | 15% | ✓ | 30%1 | ✓ | ✓ |
| Phytohormone | ||||||||
| 3. Genistein | ✓ | ✓ | ✓ | 20% | ✓ | ✓ | - | - |
| 4. Sonstige pflanzliche Hormone | ✓ | ✓ | ✓ | - | 50% | 50% | 50% | 35% |
| Östrogene | ||||||||
| 5. Estradiol | 10% | 10% | 10% | ✓ | 10% | ✓ | ✓ | ✓ |
| Östrogenrezeptormodulator (SERM) | ||||||||
| 6. Raloxifen | 15% | 25% | 20% | (✓) | (✓) | (✓) | - | (✓) |
| Sonstige Hormone | ||||||||
| 7. Melatonin - Mehr als nur ein Schlafhormon | 10% | ✓ | 20% | ✓ | 30% | 10% | ✓ | 35% |
| 8. Oxytocin - Das Kuschelhormon | 10% | 15% | 20% | 30% | - | 15% | ✓ | 20% |
(G) = Gesamtsymptome, (+) = positive, (-) = negative, (k) = kognitive Symptome, (D) = Depressionen, (Ä) = Ängste, (ST) = Stress, (SCH) = Schlaf
5. Östrogen und Antipsychotik

Hyperprolaktinämie
Östrogenmangel ist häufig Folge einer Hyperprolaktinämie, die wiederum unterschiedliche Ursachen haben kann. Antipsychotische Medikamente können Hyperprolaktinämie verursachen, da Dopamin die Prolaktinproduktion hemmt.
Hyperprolaktinämie verursacht einen Östrogenmangel und kann eine Reaktion auf Stress oder auf Prolaktin-erhöhende Antipsychotika sein. Daher sollten prolaktinsparende Antipsychotika bevorzugt werden, insbesondere bei prämenopausalen Frauen, die anfälliger für Hyperprolaktinämie sind. (Liste s. Anhang)
Dosis von Antipsychotika bei Frauen
Da Östrogene die Wirkung von Antipsychotika erhöhen, muss dies bei der Festlegung optimaler Anfangsdosen bei Frauen berücksichtigt werden.
Prämenopausale Frauen benötigen im Allgemeinen niedrigere Arzneimitteldosen als Männer, während postmenopausale Frauen möglicherweise eine leichte Erhöhung ihrer Dosis benötigen, um einen Rückfall der Symptome während niedriger Östrogenphasen zu verhindern.
Schwangere Frauen und ihr ungeborenes Kind können von Anpassungen der Dosierung bestimmter Antipsychotika profitieren, um die Belastung durch Nebenwirkungen von (überdosierten) Antipsychotika zu minimieren.
4. Die Pille und Schizophrenie
Wichtig ist, dass kürzlich gezeigt wurde, dass hormonelle Verhütungsmittel bei Frauen, die anfällig für Stimmungsstörungen, einschließlich Schizophrenie, sind, Depressionen auslösen oder aufrechterhalten können.
Um den natürlichen Östrogenspiegel zu erhalten und zu schützen, sollten östrogenhaltige Verhütungsmittel, die nur Gestagene enthalten, der Vorzug gegeben werden.
Dies verdeutlicht, wie wichtig es für Ärzte ist, Verhütungsmittels im Hinblick auf den Beginn oder die Verschlimmerung von Stimmungsschwankungen bei anfälligen Personen, einschließlich solchen mit Schizophrenie, sorgfältig zu bewerten.
Nebenwirkungen und Folgekrankheiten von Antipsychotika
Obwohl Antipsychotika verursachte Hyperprolaktinämie für ihre Nebenwirkungen bekannt ist, ist ihre Wirkung auf den Östrogenspiegel weniger bekannt, aber mindestens so schwerwiegend.
Der aus Hyperprolaktinämie resultierende Östrogenmangel kann zu schwerwiegenden Nebenwirkungen wie sexueller Dysfunktion, verminderter Libido und Unfruchtbarkeit führen, aber auch zu einem erhöhten Risiko für Osteoporose und Herzgefäßerkrankung. Es wird vermutet, dass eine durch Antipsychotika verursachte Hyperprolaktinämie eine mögliche Erklärung für die verminderte biologische Zeugungsfähigkeit ist, die bei Frauen und Männern mit Schizophrenie beobachtet wird.
Frauen sind im Vergleich zu Männern anfälliger für Nebenwirkungen von Antipsychotika, einschließlich sexueller Dysfunktion, Wirkungen auf die Herzgefäße (insbesondere weibliche Patienten, die Olanzapin und Clozapin einnehmen) und spezifischer Stoffwechselsymptome (z. B. Gewichtszunahme und niedriges Cholesterin)
Dieses erhöhte Risiko für Nebenwirkungen kann die relative Überdosierung von Antipsychotika widerspiegeln, die weibliche Patienten häufig erfahren. Darüber hinaus nehmen die Nebenwirkungen zu, wenn Antipsychotika mit anderen Psychopharmaka wie Antidepressiva kombiniert werden, was bei Frauen häufiger vorkommt. Ärzte sollten daher vorsichtig sein, Antipsychotika zu verschreiben, die sowohl Frauen vor als auch nach der Menopause eine Gewichtszunahme induzieren.
6. Behandlungsempfehlungen
"Die wichtigsten klinischen Empfehlungen bestehen darin, sicherzustellen, dass bei allen Frauen, die an einer Psychose leiden, eine Menstruationsanamnese erhoben wird, um festzustellen, ob ein Zusammenhang zwischen ihrem Menstruationszyklus und der Schwere der psychotischen Symptome besteht." (4)
Es ist auch wichtig, die Wahrscheinlichkeit eines Rückfalls oder eines erneuten Auftretens einer psychotischen Erkrankung während der Perimenopause zu erkennen, insbesondere bei Frauen mit einer Vorgeschichte verschlimmerter Symptome während des Menstruationszyklus oder der Zeit nach der Geburt.
Der potenzielle therapeutische Nutzen einer Hormontherapie in den Wechseljahren kann bei diesen Frauen untersucht werden, die möglicherweise erheblich von einer Östrogenverstärkung profitieren. Ein Östrogenmangel führt zu einer geringeren Verstoffwechselung von Antipsychotika, was ihre Wirksamkeit mindert.
Eine Östrogenbehandlung wird gegenüber einer Erhöhung der Dosierung antipsychotischer Medikamente bevorzugt, weil diese weniger Nebenwirkungen hat.
In diesem Zusammenhang ist es auch von entscheidender Bedeutung, sichere und wirksame Ansätze zur Reduzierung antipsychotischer Dosen zu entwickeln, um die mit Hyperprolaktinämie verbundenen Risiken zu minimieren, wie:
- verringerter Knochendichte
- erhöhtem Risiko für Herzerkrankungen und Schlaganfälle
- sowie erhöhten Krebssterblichkeitsraten
"Um diese Folgen zu lindern, ist die Wiederherstellung eines ausreichenden Östrogenspiegels unerlässlich ... Die Risiken und Vorteile einer kurz- und langfristigen Anwendung einer Hormontherapie sollten vor Beginn einer Östrogentherapie besprochen werden." (4)
Im folgenden Artikeln werden die wichtigsten natürliche Hormone, pflanzliche Hormone und Sterioide, Vorläufersubstanzen von Hormonen, die bei Psychosen und Schizophrenie vorgestellt: SERIE | HORMONE BEI PSYCHOSEN UND SCHIZOPHRENIE - Übersicht
Studien und Quellen
(1) Estrogens in schizophrenia: progress, current challenges and opportunities. Bodyl A. Brand, Janna N. de Boer, and Iris E.C. Sommer, 2021
(2) Estrogens and men with schizophrenia: Is there a case for adjunctive therapy? Jayashri Kulkarni a tl , 2011
(3) Hodgetts S, Hausmann M. Antipsychotische Wirkungen von Sexualhormonen und atypische hemisphärische Asymmetrien, 2020
(4) Estrogen and psychosis — a review and future directions. Eveline Mu, Caroline Gurvich & Jayashri Kulkarni, 2024
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