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Meine Perspektive |
Freiheit von Psychopharmaka - Meine Gesundung von Schizophrenie mit alternativer Medizin.
Ich dachte es ist vielleicht hilfreich etwas darüber zu schreiben, welche Erfahrungen ich mit Psychosen und Schizophrenie habe und wie sich meine Sicht über den Weg zur Gesundung mit Hilfe der alternativen und heilenden Medizin entwickelt hat.
Ich habe Physik, Politik und Volkswirtschaft studiert und habe nach meinem Studium 4 Jahre in der Umweltforschung gearbeitet. In dieser Zeit, 2002 mit 32 Jahren habe ich eine Psychose bekommen. Ich war 1 Monat auf der geschlossenen und 1 Monat auf der offenen Station. Danach hatte ich für ein halbes Jahr schwere Depressionen und lag 16h am Tag nur im Bett. Ich habe Zyprexa, Antidepressiva und Tavor bekommen und habe 15 kg zugenommen.
Sehr langsam konnte ich mich dann nach und nach wieder raus arbeiten. Habe Hörbücher gehört, mir einen Schachcomputer gekauft um meine Konzentration zu trainieren, bin Abends zum Yoga und habe wieder zu joggen begonnen. Zur Arbeit (halbtags) konnte ich nach einem halben Jahr wieder gehen, konnte dort jedoch zu Beginn nur einfache Romane lesen, weil ich mich schwer konzentrieren konnte.
Medikamente habe ich 4 Jahre genommen und stets langsam reduziert. Nach 2 Jahren hatte ich statt Zyprexa dann Quetiapin bekommen und hatte wieder Normalgewicht. Nach einem weiteren Jahr habe ich dann auch Quetiapin langsam ausgeschlichen. Ich habe dazu 1 Jahr gebraucht und hatte während dessen auch immer wieder leichte Absetz-Symptome.
Aus heutiger Sicht, habe ich mit 4 Jahren Gesamtzeit viel zu lange Medikamente genommen. Wenn ich in die Vergangenheit reisen könnte, würde ich mir nun eine top gesunde Ernährung, eine gute Heilpflanzenmischung und das Beste aus der orthomolekularen Medizin verschreiben.
Nach meiner ersten Psychose, 2002 hatte ich weiterhin einige Psychosen gehabt, aber diese waren weitestgehend beherrschbar und erträglich und Medikamente waren für mich störend. Sie haben mich meist nur schläfrig und unbewusst gemacht. Ich hatte den Eindruck noch mehr die Kontrolle zu verlieren.
Ich habe viel mit Homöopathie gearbeitet und 2 Psychotherapien gemacht. Es gab in meiner Stadt einen spirituellen Stammtisch und ich habe so ziemlich alles an Heilverfahren und Therapien kennen gelernt was es so gibt. Relativ viel Zeit habe ich meditiert, in Meditationszentren und buddhistischen Klöstern in Europa und in Asien.
Ich habe viele Einsichten und Erkenntnisse in der Zeit erlangen können. Jedoch habe ich meist nur gemacht woran ich Freude hatte, habe zu wenig gearbeitet und ein zu sehr Ich-zentriertes Leben geführt, mit der Folge das meine Grundenergie stark gesunken ist. Ich hatte in den letzten 20 Jahren meist nur Minijobs in der Küche, als Pizza-Fahrer, Badewart, Sicherheitsdienst, Yoga-Lehrer usw.... auch wenn ich viel mehr hätte tun können. Ich habe Schizophrenie leider als Ausrede genutzt und diese Trägheit hat meiner Gesundung sehr geschadet.
Nach meinen letzten Schub im Feb. 2022 versuche ich nun mit aller Kraft gegen zu steuern und mir Hürden und Ziele zu setzten an denen ich möglichst hart arbeiten muss. Ich recherchiere und schreibe hier 4-6h täglich für die Artikel und arbeite 15h in der Woche als Pflegehelfer im ambulanten Dienst. Ein wenig Zeit bleibt noch für den Garten, Yoga und etwas Freizeit.
Mit dem Gesundwerden bei Schizophrenie beschäftige ich mich also schon seit 20 Jahren. Ich habe aber auch für erkrankte Freunde und Verwandte recherchiert (Parkinson, Krebs, Hashimoto, COPD ...). Es gab immer Beispiele von Menschen, die mit einer "unheilbaren Krankheit" (so die Schulmedizin) wider erwartend komplett geheilt sind. In ihren Büchern konnte ich die Bandbreite an heilender Medizin kennen lernen.
Vor 10 Jahren habe ich auch für meinen Vater, der Parkinson hat, nach alternativen Heilmethoden zu recherchieren begonnen. Er vertraute jedoch zu sehr der Schulmedizin, sodass ich ihm leider kaum helfen konnte und er nun mit Medikamenten austherapiert ist und nur noch schwer laufen kann (10 min. an Tag).
Bei Parkinson gab es z.B. einen Arzt, der sehr erfolgreich mit einer Dauernadel (Akupunktur) im Ohr einen Nerv so stimulieren konnte, das steife Parkinson-Patienten wieder laufen konnten. Es gab vor 20 Jahren auch noch seriöse Fernsehbeiträge dazu (Video). In Studien von renommierten Universitäten wurde ausgerechnet das einige Millionen € am Medikamenten im Jahr eingespart werden können.
Und was ist passiert, wenn der Pharma schwere Verluste drohen? Der Arzt hat seine Zulassung verloren und diese Methode wurde tot geschwiegen. Mit diesem und einigen anderen Beispielen war mir vor 10 Jahren klar, wohin sich unser Gesundheitssystem entwickelt hat und was von der Schulmedizin zu erwarten ist, wenn es um "unheilbare" Krankheiten geht. Sie werden durch Medikamente erst chronisch und unheilbar gemacht. Patienten bzw. Kunden auf Lebenszeit.
Mit dem Hintergrundwissen aus dem Politik-Studium, war es mir leichter möglich solche destruktiven Methoden im Gesundheitssystem zu erklären. Die Geschichte, Politik und Mainstream-Medien, und damit auch unser Gesundheitssystem werden seit 100 Jahren so manipuliert, dass es nur noch die allerwenigsten wissen, was wirklich hinter den Kulissen der medialen Scheinwelt passiert. Die Verblendungen und Täuschungen sind so gravierend, dass die Realität einfach unglaublich klingt, wenn man sie hört.
Ich bin nun nach 3 Jahren intensiver Arbeit sehr zufrieden, mit Heilpflanzen und Wirkstoffen der orthomolekularen Medizin einen Weg gefunden zu haben, wie man ohne Medikamente eine gesündere und wirksamere Hilfe bei Psychosen und Schizophrenie bekommt. Diese Mittel entstammen aus den traditionellen Heilsystemen, der ayurvedischen Medizin und der TCM sowie der modernen Wissenschaft, wie der Nutritional Psychiatry (Nährstoffmedizin), und sind in ihrer Wirkung in vielen Studien bestätigt worden.
Da diese natürlichen Wirkstoffe günstig und nicht patentierbar sind, kann damit auch kein Geld verdient werden. Und daher ist auch der mächtigste Akteur in unserem Gesundheitssystem, die Pharma nicht daran interessiert, im Gegenteil sie nutzt ihr Macht mit 1.300.000.000 € weltweitem Jahresumsatz dazu heilsame Wirkstoffe und Therapien vom Markt zudrängen. (siehe Artikel)
Heilpraktiker müssen schon sehr spezialisiert sein, um alle diese Pflanzen und Substanzen für Schizophrenie zu kennen, so meine Erfahrung. Sie können jedoch bei der Anwendung wichtige Hinweise geben und den Prozess begleiten. Einen Facharzt für Naturheilverfahren oder Heilpraktiker an der Seite zu haben ist in jedem Fall hilfreich.
Gesundung ist in heutigen Zeiten also schon zum Luxus geworden und es braucht viel Eigeninitiative. Zum einen, weil das Gesundheitssystem mit Psychopharmaka die Gesundung verhindert. Zum anderen, weil niemand die Veränderungen im Inneren, die zur Gesundung notwendig sind, die meist aus einem Kindheitstrauma resultierenden geistigen Reaktionsmuster, von außen verändern kann. Das kann jeder nur für sich selbst tun. Auch ein Psychologe oder andere Therapeuten und Heiler können nur ihr Bewusstsein geben, verändern kann und muss sich jeder selbst.
Altes Wissen wurde verdrängt und nur wenige haben eine Verbindung zur Naturmedizin oder zu alternativen Heilmethoden erhalten können und unternehmen große Anstrengungen zu gesunden.
Viele sind noch an Psychopharmaka gebunden und haben wenig Energie zur inneren Transformation durch Therapien und Heilmethoden. Daher befassen sich die meisten Artikel mit Substanzen, die einfach nur einzunehmen sind und Psychopharmaka ergänzen und nach einem langsamen und erfolgreichen Ausschleichen auch besser und gesünder ersetzen können. Das ist meiner Ansicht nach, der erste und wichtigste Schritt zur Gesundung.
Ich hoffe, dass mit diesem Artikel und dem Einblick in meine Weltsicht es leichter zu verstehen ist, wie mich mein Hintergrundwissen und meine Erfahrungen zu dem Schluss führen, welche Mittel und Heilmethoden ich am hilfreichsten ansehe, die ich hier nun auch mit innere Überzeugung weitergeben möchte.
Mit dem hier erworbenem Wissen und einer gesunde Lebensführung, bin ich nun über drei Jahre frei von Symptomen und habe nach 20 Jahren mit Psychosen, das sichere Gefühl endgültig gesundet zu sein.
Good bye, Schizophrenia !
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