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ANTIPSYCHOTISCHE HEILPFLANZEN |
4. Wie findet man die richtigen antipsychotischen Heilpflanzen?
Über 50%, also ca. 20 Millionen Menschen, sind weltweit schon nach der ersten Psychose wieder gesundet, mehrheitlich ohne Antipsychotika. Aus Kostengründen nutzen 70% der Weltbevölkerung Heilpflanzen zur Vorsorge und Behandlung von Erkrankungen - so auch für Schizophrenie.
In den verschiedenen Heilkulturen dieser Welt werden ca. 300 antipsychotische Heilpflanzen, zur Behandlung von Psychosen und Schizophrenie seit Jahrhunderten eingesetzt und die Erfolgsquote ist mehr als doppelt so hoch wie mit Psychopharmaka in westlichen Länden.
Auch wenn viele Heilpflanzen davon leider in Europa nicht verfügbar sind, so gibt es doch immerhin 50 die im Handel erhältlich sind.
Heilpflanzen haben ein breites Wirkungsspektrum, wirken also auf viele Bereiche des Körpers und des Geistes. Und heilen so auch nachhaltig. Sie helfen die Selbstheilungskräfte zu aktivieren und können positive Veränderungen im Körper, Gehirn und Psyche auslösen.
Psychopharmaka hingegen haben durch ihre Wirkung und Nebenwirkungen einen toxischen Charakter auf Organe, Gehirn und die Psyche und erschweren damit den Heilungsprozess. Der Kopf denkt meist „ich muss Medikamente nehmen“, während das Gefühl sagt „ich möchte lieber ohne Medikamente leben können“.
Wie lassen sich die richtigen Heilpflanzen finden?
Zunächst einmal ist Schizophrenie eine sehr komplexe und individuell unterschiedliche Erkrankung. Jeder schizophren Erkrankte hat andere Defizite und Dysfunktionen auf der körperlichen Ebene, auf der antipsychotische Heilpflanzen wirken.
Daher werden auch die Effekte unterschiedlich sein und ein Ausprobieren wird letztlich der einzige Weg sein um sicher sagen zu können, ob diese oder jene Heilpflanze hilft oder eine Kombination in einer individuellen Kräuterformulierung. Es braucht also Vertrauen, Geduld und Experimentierfreude.
Sicher ist jedoch, dass Heilpflanzen bei ihrem breiten Wirkungsspektrum eine positive Wirkung haben - auf dieses oder jenes Symptom oder Organ und die Gesundung beschleunigen.
1. Symptome
Das erste Kriterium bei der Auswahl sind natürlich die Symptome, welche man lindern möchte.
Dazu sind in einer Übersicht die stärksten 50 Heilpflanzen, entsprechend der Symptome zusammengestellt.
Die wichtigsten Beschwerden bei Psychosen und Schizophrenie sind positive, negative und kognitive Symptome sowie Depressionen, Ängste, Stress und Schlafstörungen.
2. Ausprobieren ist natürlich die beste Methode
"Probieren geht über studieren" - dass gilt insbesondere bei der Anwendung von Heilpflanzen. Ein Teil der gelisteten antipsychotischen Heilpflanzen können auch im eigenen Kräutergarten, auf dem Balkon oder der Fensterbank selbst angepflanzt werden. Frisch geerntete Pflanzen haben die stärkste Wirkung.
Heilpflanzen gibt es meist auch in Rohform zu kaufen, und können selber zu Pulver gemahlen werden. Die Sinne zu nutzen, daran riechen und roh kosten, einen Tee draus kochen oder ein Kräuterelixier daraus brauen, hilft dabei ein Gefühl für die Wirkung zu entwickeln. Mit der regelmäßigen Einnahme wird dieses nach einiger Zeit verstärkt.
Auch mit der Dosis und verschiedenen Mischungen kann experimentiert werden. Dem Pionier- und Forschergeist sind keine Grenzen gesetzt, wenn es um die eigene Gesundung geht. Der Instinkt zur Selbstheilung wird geweckt. Die Verantwortung für sich zu übernehmen und ausprobieren was gut tut, ist der sicherste und schnellste Weg. Denn niemand kann besser fühlen, ob etwas hilft oder nicht, als man selbst.
3. Der Expertenrat
In westlichen Ländern werden Heilpflanzen für Schizophrenie so gut wie keine Beachtung geschenkt. Wer in eine Apotheke geht und um ein pflanzliches Medikament für Psychosen und Schizophrenie bittet, wird kein spezielles empfohlen bekommen können.
Beim Kassenarzt mit Zusatzausbildung "Naturheilverfahren" oder Heilpraktiker sind die Chancen schon besser. Ich vermute gute 20 pflanzliche Wirkstoffe, für Gehirn und Psyche könnten sie verschreiben.
Heilpflanzen für positive Symptome werden jedoch sehr wahrscheinlich unbekannt sein.
4. Wissenschaftliche Studien
Ein rational orientierter Mensch, braucht zur Auswahl vielleicht eine Studie um von der Wirksamkeit überzeugt zu sein.
Ca. 50 pflanzliche Wirkstoffe sind in Studien mit Schizophrenie-Patienten mit signifikanter Wirkung überprüft worden. Auch in China steigen die Forschungsbemühen, die Wirkung der TCM in wissenschaftlich belastbaren Studien zu bestätigen.
Studien sind jedoch nur mit einem hohen finanziellem Aufwand zu realisieren, den sich meist nur Pharmaunternehmen leisten können. Da Heilpflanzen jedoch nicht patentierbar sind und kein Profit damit erzielt werden, kann haben diese kein Interesse daran.
In Ländern, wie Indien, Afrika oder Südamerika vertrauen die Menschen mit Schizophrenie ihrer Tradition, dem überliefertem Wissen. Über Jahrhunderte wurde eine empirische Forschung betrieben. Die Pflanzen, die sich bewährt haben, wurde den folgenden Generationen bis heute vermacht. Wissenschaftliche Studien sind in diesen Ländern eher selten.
5. Die Intuition
Eine starke Intuition, ein Bauchgefühl, ist bei der Auswahl von Heilpflanzen eine wichtige Hilfe. In der Antike und im Mittelalter hatten Heilkräuter in der Medizin in Europa eine wichtige Rolle. Sogenannte Kräuterfrauen, sammelten Heilkräuter im Wald und auf Wiesen und verkauften diese auch an Apotheken.
Das Heilwissen wurde in Klöstern bewahrt. Die Äbtissin Hildegard von Bingen, z.B. war bekannt dafür wirksame Heilpflanzen bei Krankheiten anzuwenden.
Heutzutage wird diesem intuitive Wissen leider wenig Beachtung geschenkt und vielen vertrauen blind ihrem Arzt oder Psychiater.
Bücher wie zum Beispiel "Selbst heilen mit Kräutern" von Prof. Dr. Grönemeyer können eine Hilfe sein, die eigenen Fähigkeiten der Selbstheilung wieder zu mobilisieren. Als ein prominenter Verfechter einer wissenschaftlich begründeten ganzheitlichen Naturheilkunde, zeigt er gemeinsam mit seiner Tochter Friederike Grönemeyer, Heilpraktikerin und Psychologin, wie man Heilkräuter zu Hause selbst richtig einsetzt.
6. Hilfsmittel um die Intuition zu befragen

Wer Schwierigkeiten mit dem Fühlen und seine Intuition nicht entwickelt hat, kann gewissen Methoden nutzen, die verborgene Intuition zu befragen.
Wenn zum Beispiel 10-20 Heilpflanzen für ein Symptom zur Auswahl stehen, kann man diese mit Namen auf Zettel schreiben, zufalten und nach dem Losprinzip auswählen, während man an die Symptome und die Gesundung denkt. Weitere Methoden ist die Kinesiologie oder Pendeln um seine Intuition zu befragen.
7. Die persönliche Beziehung
Für einen wird es esoterisch klingen, für den anderen ist es eine Selbstverständlichkeit. Pflanzen sind auch lebende und fühlende Wesen mit einer friedlichen und positiven Energie, wie man es im Wald bei einem Spaziergang auch spüren kann.

Ein Heilpflanze in ihrer Ganzheit zu betrachten hilft ein Gefühl zu entwickeln kann, ob diese Pflanze freundlich und hilfreich wirkt.
Viele reagieren ja auch schon auf den Namen oder die Region in der sie wächst. Das Gefühl, die Intuition oder die emotionale Intelligenz, ist bei der Auswahl dem „Denken und Wissen“ bei Gesundheitsfragen meist überlegen, weil sie die eigene Verfassung und was hilft in der Gesamtheit erfassen kann.
8. Eine kräftige Mischung, Vertauen und Geduld sind der Schlüssel zum Erfolg
Um eine hohe Wirksamkeit zu erzielen ist es notwendig ein Formulierung mit antipsychotischen Heilpflanzen anzusetzen, wie es in den verschieden Heiltraditionen üblich ist.
Im der TCM gibt es z.B. den WENDAN-SUD, in der japanischen Kampo-Medizin das YOKUKANSAN- REZEPT und in der ayurvedischen Medizin u.a. die ABANA- KRÄUTERFORMULIERUNG, die bei Psychosen und Schizophrenie aus Pflanzenbestandteilen wie Wurzeln, Rinden, Blättern zusammengestellt werden.
Die Formulierungen bestehen zum Teil aus mehr als 100 Bestandteilen, wie das Manasmitra Vataka Ayurveda- Medikament, welches z.B. bei Angststörungen mit sozialer Phobie eingesetzt wird.
Das Gute ist, das jeder für sich seine persönliche Mischung zusammenstellen kann, da Heilpflanzen wenig oder keine Nebenwirkung haben. Jede Heilpflanze hat eine unterschiedliche Wirkung und in der Kombination ergeben sich Synergie-Effekte.