Neu Richtige Ernährung bei Schizophrenie (9): Wie kann ich mich am besten mit Psychobiotika (gesunde Darmbakterien für die Psyche) selbst versorgen?

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Richtige Ernährung bei Schizophrenie (9): Wie kann ich mich am besten mit Psychobiotika (gesunde Darmbakterien für die Psyche) selbst versorgen?


Liebe Freunde der Gesundheit,


wie Studien zeigen konnten, gibt es einige potentielle Vorteile von Psychobiotika für die Gesundheit. Sie helfen nachweislich bei positiven, negativen und kogntiven Symptomen bei Psychose und Schizophrenie und lindern die darmschädigenden Nebenwirkungen der Antipsychotika, die stoffwechselbedingte Folgeerkrankung wie Fettleibigkeit und Diabetes verursachen. (Siehe Artikel)


Die folgenden Bakterienstämme wurde in den Studien erfolgreich eingesetzt. Die Fett gekennzeichneten, erwirkten sogar eine Verbesserung auf der offiziellen Symptomskala, d.h. die allgemeinen und gesamten PANSS-Werte (Positiven/Negativen/Kognitiven Symptome) verbesserten sich.


Lactobacillus acidophilus

Lactobacillus fermentum und Lactobacillus reuteri

Bifidobacterium animalis subsp. lactis Bb12

Bifidobacterium breve A-1

Bifidobacterium bifidum

Lactobacillus rhamnosus- Stamm GG

Enterococcus


Man kann diese über die Nahrung aufnehmen oder durch spezielle Produkte.


Probiotika und Präbiotika


Probiotika, lebenden positive (Darm-)Bakterien sind in Speisen wie Kombucha, Jogurt, Kefir, Cheddar, Parmesan, Gruyère, saure Gurken, Sauerkraut oder Produkte auf Sojabasis wie etwa Kimchi oder Miso fördern die Vielfalt im Darm.


ijms-23-02625-g003.jpgBallaststoffreiche Lebensmittel enthalten oft so genannte Präbiotika: Stoffe, die der Mensch nicht verwerten kann, die aber zum Beispiel Lactobacillus- und Bifidobacterium-Bakterien als Nahrung dienen. Sie stecken unter anderem in Chicorée, Zwiebeln, Knoblauch, Spargel, Getreide, Artischocken und Bananen.


Resistente Stärke – macht deinen Darm stark

Kartoffeln, Erbsen, Bohnen, Vollkornbrot und Reis sind Lieferanten für resistente Stärke und bieten deinen Darmbakterien eine gute Nahrungsquelle. Einige der Bakterien zerlegen die Stärke im Dickdarm, dabei entsteht Buttersäure.


Butyrat, das Salz der Buttersäure, gehört wie Propionat zu den kurzkettigen Fettsäuren, die von guten Darmbakterien wie Faecalibacterium und Coprococcus produziert werden und zahlreiche positive Effekte auf den Körper haben. Ihnen werden beispielsweise entzündungshemmende Eigenschaften zugeschrieben.

Ein Synbiotikum (Mehrzahl Synbiotika) ist eine Nahrungsmitteln zugesetzte Zubereitung, die als Kombination eines Probiotikums mit einem Präbiotikum die Vorteile beider synergistisch in sich vereinigen soll.


Probiotika haben auch weitere Vorteile für die Gesundheit wie:


1. Probiotika verbessern die Immunfunktion

2. Probiotika wirken gegen Allergien, Hauterkrankungen und Asthma

3. Probiotika wirken gegen Nahrungsmittelunverträglichkeiten

4. Probiotika schützen vor Darmerkrankungen

5. Probiotika schützen vor den Folgen von ungesunden Lebensmitteln

6. Probiotika wirken gegen Pilzinfektionen

7. Sie unterstützen die Krebsvorsorge

8. Probiotika schützen vor UV-Strahlung

9. Probiotika dienen als Schutz vor Schäden durch Antibiotika

10. Probiotika wirken gegen mentale und neurologische Leiden

(Quelle)


In Tablettenform, bekommt man sie in der tetesept-proflora-darm-aktiv-kulturen-kapseln-24stDrogerie schon ab 7€. Wer alle Psychobiotika (s.o.) einnehmen möchte, muss das richtige Produkt oder mehrere finden. DIeses enthält z.B. schon mal 2 von 6 relevanten Bakterienstämmen:


tetesept Proflora Darm® Aktiv-Kulturen Kapseln enthalten 8Mrd. aktive Milchsäurebakterien ergänzt um darmgesunde Nährstoffe.


Das Besondere: Die 8Mrd. Milchsäurebakterien je Kapsel setzen sich aus einer abgestimmten Kombination der 3 Stämme

L. rhamnosus

L. reuteri


und L. plantarum zusammen.


Ich bestelle meine Nahrungsergängung und Naturheilmittel bei einem amerikanischen Hersteller, weil sie dort in der Regel am günstigsten sind:


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Wichtig: Psychobiotika nur nach Bedarf nehmen (z.B. beim Ausschleichen von Medikamenten als Sicherung/Unterstützung oder wenn es mal nicht so gut geht) , nicht dauerhaft, sie verlieren auch die Wirkung. Lieber auch auf Pro- und Präbiotika bei der Ernährung achten. Psychobiotika sind ein Hilfe auf der körperlichen Ebene und können daher die Ursachen von Schizophrenie und Psychose, die auf der mentalen und geistigen Ebene liegen, nicht beheben nur die Symptome und die Nebenwirkungen von Antipsychotika lindern. ( s. Artikel "Die 5 Ebenen der Heilung")