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ALTERNATIVEN ZUR PSYCHIATRIE | 1. Soteria – ein alternatives Behandlungskonzept für Menschen in psychotischen Krisen

  • Phoenix
  • 9. Juni 2025 um 06:55
  • 3.262 Mal gelesen
  • 2 Kommentare

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ALTERNATIVEN ZUR PSYCHIATRIE |

1. Soteria – ein Behandlungskonzept für Menschen in psychotischen Krisen


Kurzfassung

| Soteria ist griechisch und bedeutet „Rettung“ und auch: Wohl, Bewahrung, Heil. Das Konzept, das sich hinter dem Namen Soteria verbirgt, richtet sich speziell an Menschen, die an einer Psychose erkrankt sind. Es ist eine Alternative zur herkömmlichen psychiatrischen Behandlung und setzt seinen Schwerpunkt auf die heilende Wirkung einer therapeutischen Lebensgemeinschaft, Beziehungsgestaltung und den zurückhaltenden Umgang mit Psychopharmaka. (1)

Besonderer Wert wird in einer Soteria auf die zwischenmenschlichen Beziehungen von Bewohnern und Mitarbeitern gelegt, die sich von der vormundschaftlichen autoritären Arzt-Patient-Beziehung in einer Psychiatrie unterscheiden.

Die wichtigste Komponente in der Betreuung ist eine konstante, beharrliche und achtsame Freundlichkeit. Jeder Bewohner wird mit Würde und Respekt behandelt. Ruhe, Unterstützung, Schutz und zwischenmenschliche Bestätigung sind zentral, "aber vor allem sollte die Atmosphäre voller Hoffnung sein, dass eine Genesung von der Psychose ohne antipsychotische Medikamente möglich ist." (8).

Im Alltagsleben stellen die gemeinsame Erledigung von Hausarbeiten und die gemeinsame Gestaltung der Freizeit wichtige Bestandteile des alltäglichen Lebens in der Soteria dar. In einer normalisierenden, familienartigen und entspannten Atmosphäre werden die Bewohner mit möglichst geringer oder auch ohne antipsychotischer Medikation durch ihre Psychose begleitet.

Ein vorsichtiger Einsatz von Psychopharmaka hat sich als vorteilhaft erwiesen, um die Verarbeitung der Psychose zu ermöglichen, aber nicht zu verhindern. In der Soteria geht es also nicht nur um Symptombekämpfung, sondern auch um eine Auseinandersetzung mit der persönlichen Lebenssituation der Bewohner.

Die therapeutische Wirkung des Soteria-Ansatzes beruht auf der Kombination der Therapieelemente und der Lebensgemeinschaft zu einem nachhaltig spannungslösenden Ganzen. Die Kernprinzipien zielten darauf ab, "der subjektiven Erfahrung der Person mit Psychose einen Sinn zu geben, indem man durch „Dasein“ und „Tun mit“ den Klienten ein Verständnis dafür entwickelt." (2)

In der Soteria kann eine Person in einer Krise – während sie Zeit ohne ihre Familie verbringt – eigene Methoden zur Problembewältigung entwickeln und die zwischenmenschliche Kommunikation mit Personal und anderen Patienten trainieren. Schließlich kann auch die Familie Teil des Unterstützungsnetzwerks werden, mit dem Endziel, ein gewisses Maß an Selbstständigkeit und Unabhängigkeit sowohl gegenüber der Familie als auch gegenüber der Soteria-Gemeinschaft zu erreichen.

Studien und Ergebnisse

In den letzen 50 Jahren wurden einige Studien in den USA, der Schweiz und aktuell auch in Deutschland mit über 300 Patienten mit Schizophrenie durchgeführt. Eine Übersichtsarbeit mit kontrollierten Studien kommt zu dem Ergebnis:

"Die in diese Übersichtsarbeit einbezogenen Studien legen nahe, dass das Soteria-Paradigma im Vergleich zu konventionellen, medikamentösen Ansätzen bei der Behandlung von Patienten mit der Diagnose einer ersten oder zweiten Episode aus dem schizophrenen Spektrum gleichwertige und in bestimmten Bereichen sogar bessere Ergebnisse erzielt (und dies mit erheblich geringerem Medikamenteneinsatz).

Jüngste Forschungsergebnisse haben erneut gezeigt, dass die Nutzer der Dienste das Fehlen von Nebenwirkungen sehr schätzen ... Dies deutet darauf hin, dass der minimale Medikamentenansatz des Soteria-Paradigmas den Prioritäten der Patienten möglicherweise besser entspricht." (2)

2. Das erste Projekt in den USA (1971–1983) verglich die stationäre Behandlung in der Soteria-Gemeinschaft mit der „üblichen“ Krankenhausbehandlung.

Ergebnis: 42 % der Soteria-Bewohner nahmen während der gesamten zweijährigen Forschungs- und Nachbeobachtungszeit keine antipsychotischen Medikamente ein und erzielten die besten Ergebnisse auf der allgemeinen Symptomskala. 94 % der im Krankenhaus behandelten Patienten wurden hingegen medikamentös behandelt. Soteria-Bewohner zeigte auch bessere soziale Ergebnisse, darunter eine um 40 % höhere Wahrscheinlichkeit für eine Beschäftigung. (5 )


3. Eine aktuelle Studie von 2023 untersuchte die Behandlung akutpsychiatrischer Patienten in der Psychiatrie des Lehrkrankenhaus der Charité Berlin.

Ergebnisse: "Die Daten zeigen einen signifikanten Rückgang der Tage auf geschlossenen Stationen, einen signifikanten Anstieg der Tage auf offenen Stationen ... Die Implementierung von Soteria-Elementen auf einer Akutstation ermöglicht eine weniger schädliche Behandlung psychotischer Patienten und ermöglicht zudem niedrigere Medikamentendosierungen. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass eine stationäre Behandlung mit Soteria-Elementen nicht nur möglich, sondern auch vorteilhaft ist, da sie zu einer weniger einschränkenden und belastenden Behandlungserfahrung auf einer Akutpsychiatriestation führt. " (4)

Verringerung von Zwangsmaßnahmen

1153-9efc0764fc35596e1c9042f17fcac9436d036783.jpg

Eine weiteres Ergebnis war der Rückgang aggressiven Verhaltens gegenüber Personal und Mitpatienten, einer reduzierten Anzahl von Fixierungen.

Schlussfolgerung: "Die Etablierung von Soteria-Elementen auf der Akutpsychiatrie führt nachweislich zu einem weniger gewalttätigen Betreuungsumfeld für Schwerstkranke und zu einer drastischen Reduktion von Zwangsmaßnahmen." (3)

Auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die Soteria-Behandlung als gute klinische Praxis zur Förderung der Patientenrechte und der Genesung empfohlen. Dies entspricht den Forderungen der Ratifizierung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen, die einen kritischeren Einsatz von Zwangsmaßnahmen in der Akutpsychiatrie fordert. (3)


Ergebnisse/StudienSoteriaPsychiatrie
keine antipsychotischen Medikamente (5)42%6%
Gesamtbehandlungsdauer in Tagen (4)2330
Tage geschlossene Station (4)-14
Tage offene Station (4)1523
Rückgang Zwangsmaßnahmen (4)janein
Rückgang aggressiven Verhaltens (4)janein
soziale Ergebnisse (5)bessererschlechter
Beschäftigung (5)40 % höhere Wahrscheinlichkeit


Soteria in der Schweiz und Deutschland

Das Soteria-Konzept hat seither vor allem in der Schweiz und Deutschland und Verbreitung gefunden. Seit den 1990er Jahren wurden hier über 15 Soteria-Projekte gegründet. Heute gibt es Soteria-Einrichtungen u.a. in Bern, Berlin, München, Mannheim, Reichenau und weiteren Städten. ( siehe auch https://Soteria-netzwerk.de/Soteria-einrichtungen ).


1. Historie

Seit mehr als 100 Jahren gibt es in der Psychiatrie Bemühungen, die Behandlung von Patienten mit Schizophrenie zu verbessern und Zwangsmaßnahmen abzubauen. Ziel ist nicht nur, stationäre Patienten mit Respekt zu behandeln, sondern auch die dort tätigen Personen zu schützen und so eine „Verrohung“ des Personals zu vermeiden.

Die konventionelle medizinische Behandlung von Menschen mit der Diagnose Schizophrenie beruht leider nach wie vor fast vollständig auf der oftmals unfreiwilligen Gabe von Antipsychotika. In den späten 1960er und frühen 1970er Jahren, ausgehend von der Antipsychiatriebewegung, wurden zahlreiche Versuche unternommen therapeutische Alternativen zur Psychiatrie zu entwickeln. Dabei wurde versucht, Schizophrenie nicht als eine Krankheit zu verstehen, die medizinischer Behandlung bedarf, sondern als einen wichtigen Aspekt der Lebensgeschichte eines Menschen.

Lauren Mosher bot eine Alternative zur traditionellen psychiatrischen Behandlung von Patienten mit Schizophrenie, indem er in den 1970er Jahren in San Francisco das erste Soteria-Haus gründete. Mosher und Kollegen zielten darauf ab, eine Behandlung zu ermöglichen, die anstelle des traditionellen medizinischen Krankheits- und Behandlungsverständnisses auf einem gemeinschaftlichen Ansatz basierte. (3) (8)

Dies beinhaltete eine Abkehr von den autoritären Sozialstrukturen, die damals in der traditionellen Psychiatrie oft anzutreffen waren. Denn Mosher etablierte Soteria zunächst als antipsychiatrischen Ansatz mit vorwiegend „Laien“ als Therapeuten, die möglichst nie zuvor in der Psychiatrie gearbeitet hatten. Sie sollten sich unbedingt einem humanistischen Ansatz verpflichtet fühlen. Man kann sagen, dass im Fall von Soteria "normale" Menschen die Rolle der Therapeuten übernahmen und therapeutische Beziehungen auf natürliche Weise entstanden sind. (8)

Statt antipsychotische Medikamente als erste Behandlungsmethode einzusetzen, wurde die Notwendigkeit betont, den Menschen zu ermöglichen, ihre Psychoseerfahrung mit minimaler Störung und einem hohen Maß an Unterstützung zu durchleben. Mosher und Kollegen schufen einen Raum für Patienten, die in einem Gemeinschaftshaus mit eigenem Zimmer sein konnten und eine hochfrequenter Betreuung durch medizinische Laien und ohne antipsychotische Medikamente begleitet und unterstützt wurden.

Während der ersten sechs Monate des Aufenthaltes im Zentrum waren Antipsychotika nur dann erlaubt, wenn davon ausgegangen werden konnte, dass die Medikamente helfen könnten, aggressives oder suizidales Verhalten zu überwinden, das anders nicht hätte verhindert werden können, oder wenn der Patient so stark litt, dass die bloße Anwesenheit anderer und „zwischenmenschliche Mittel“ keine Linderung brachten, oder wenn der Bewohner selbst nach den Medikamenten verlangte. (8)

PDF) Soteria Bern - Ein milieutherapeutischer Ansatz zur Akutbehandlung von  Störungen aus dem schizophrenen Formenkreis

Luc Ciompi nahm diese Idee später auf und gründete 1984 die Soteria in Bern. Da Ciompi Stress als wichtigen Faktor für psychotische Episoden ansah, zielten alle Behandlungen auf eine maximale Stressreduktion ab und sollten in einem normalen, nicht-psychiatrischen Umgebung stattfinden.

So entwickelte er acht Behandlungsprinzipien, die (1) eine stressreduzierende und transparente Umgebung, (2) eine hochfrequente Betreuung während der psychotischen Episode („Dabeisein“), (3) konzeptionelle und persönliche Konstanz während der Behandlung, (5) eine enge Zusammenarbeit mit Familie und Angehörigen, (5) eine transparente Kommunikation zwischen Patient, Familie und Betreuer über Krankheit, Behandlung, Risiken und Chancen, (6) die Erarbeitung realistischer gemeinsamer Ziele und Perspektiven mit Bewohner und Angehörigen, (7) eine möglichst geringe Dosierung antipsychotischer Medikamente und (8) eine ambulante Nachsorge und Rückfallprävention für mindestens zwei Jahre vorschrieben. (4)

"Ein wichtiger Faktor, der die positiven Behandlungsergebnisse in Soteria beeinflusst haben könnte, war auch das Unterstützungsnetzwerk, das sich auf natürliche Weise zwischen Bewohnern, Personal und „Absolventen“ gebildet hatte. Starkes persönliches Engagement für das Leben der in Soteria aufgenommenen Menschen, die Aufweichung der Rollen und die Förderung freundschaftlicher Beziehungen führten zu einer authentischen Bindung, die auch nach dem Verlassen des Zentrums bestehen blieb.

Das Fehlen einer überwältigenden Anzahl von Vorschriften, die Beziehungsdynamik in einer akzeptierenden, verständnisvollen Gruppe und die Beziehungen, die dank dieser Eigenschaften entstanden, scheinen am wichtigsten zu sein – dennoch
ist nicht auszuschließen, dass die Umgebung es bestimmten Patienten einfach ermöglicht, den „natürlichen Verlauf der Psychose“ sicher zu überstehen." (8)

Das Soteria-Konzept hat seither vor allem in Deutschland Verbreitung gefunden. ( siehe auch https://Soteria-netzwerk.de/Soteria-einrichtungen ).


2. Das Soteria-Konzept

Wohnhaus mit großem Garten

Umgestalteter bienenfreundlicher Therapiegarten am ZI

Die Soteria befindet sich idealerweise in einem Wohnhaus mit großem Garten.

Dieses familienartige, möglichst normale und wenig an eine psychiatrische Klinik erinnernde Umfeld schafft eine entspannte Atmosphäre, die wesentlich dazu beiträgt, Ängste ohne den Einsatz von Psychopharmaka zu reduzieren.

Zusätzlich zur Selbstversorgung war es zum Beispiel der Soteria-Manheim wichtig, den Garten in Signalfarben erstrahlen zu lassen, um Bienen und Insekten in der Stadt einen Lebensraum zu bieten. (Bild: Therapiegarten im Luftgeschoss des Therapiegebäudes in der Soteria-Mannheim)


Beruhigung und Ausgeglichenheit

In der Soteria bemüht man sich um Beruhigung und Ausgeglichenheit. Die Patienten werden „Bewohner“ genannt und ganzheitlich bei der Bewältigung ihrer Psychose begleitet, wenn nötig zu Beginn mit einer 1:1-Begleitung durch die gleiche Betreuungsperson rund um die Uhr.

Luc Ciompi in der Soteria Bern hat dafür das «Weiche Zimmer» entwickelt. Die Begleitung in diesem spärlich möblierten und in Pastellfarben gehaltenen Raum schützt vor allzu vielen Außenreizen, baut Spannungen und Ängste ab, hilft Vertrauen zum Betreuungsteam aufzubauen und unterstützt das Abklingen psychotischer Symptome.


Individuelle Aufenthaltszeit zur Aufarbeitung einer Psychose

Ein vorsichtiger Einsatz von Psychopharmaka hat sich als vorteilhaft erwiesen, um die Verarbeitung der Psychose zu ermöglichen, aber nicht zu verhindern.

Eine ausreichende individuelle Aufenthaltszeit zur Aufarbeitung einer Psychose und zur konstruktiven Integration für den weiteren Lebensweg erwies sich in der Vergangenheit als förderlich.

Dies ist aber heute, bei den immer kürzer werden stationären Aufenthalten, oftmals erst in einem anschließenden Aufenthalt in der Tagesklinik möglich, die idealerweise ebenfalls von der Soteria betrieben wird, oder in sie integriert ist.


Ziel ist der Aufbau einer vertrauensvollen Beziehung

Ziele sind der Aufbau einer vertrauensvollen Beziehung und die Gestaltung einer therapeutischen Atmosphäre, in der sich die Patienten aufgehoben und sicher fühlen können.

Eine personelle Kontinuität ist für die Patienten und ihre Angehörigen hilfreich, da dies in einer meist angstbesetzten Psychose mehr zur Beruhigung beiträgt als beispielsweise ein Aufenthalt auf Akutstationen mit häufig wechselnden Bezugspersonen und Behandlungsvorstellungen, wie in der Psychiatrie.

In der Soteria arbeitet ein multiprofessionelles Team. Es werden bewusst Menschen mit unterschiedlichen Berufs- und Erfahrungshintergründen angestellt.

Darunter sind auch Genesungsbegleiter, die ähnliche Erfahrungen wie die Patienten durchgemacht haben. Die Mitarbeiter und Patienten gestalten ihre Beziehung gleichwertig, es gibt wenig Rollendifferenzierung und wenig Hierarchie.


Sinnvolle Alltagstätigkeiten nach Abklingen der akuten Phase

Nach Abklingen der akuten Phase übernehmen die Bewohner zunehmend Eigen- und Mitverantwortung für die Gruppe und beteiligen sich an der tätigen Gemeinschaft zur Bewältigung des Alltages (gemeinsames Einkaufen, Kochen, Putzen, Wäsche waschen oder im Garten arbeiten).

Die Mitarbeiter stützen oder fördern die Bewohner je nach deren aktueller Befindlichkeit. Ein „normaler Alltag“ mit praktischem Tun bedeutet für Menschen in psychotischen Krisen einen Bezug zur Realität, stärkt gesunde Anteile und gibt Halt und Orientierung.


Ende des Aufenthaltes

220px-Soteria_M%C3%BCnchen.jpg

Wichtig sind die gemeinsame Entwicklung konkreter Behandlungsziele und das alltagsorientierte Leben und Lernen in der therapeutischen Gemeinschaft. Die enge Zusammenarbeit mit Angehörigen, weiteren Bezugspersonen und Betreuern ist ein wichtiger Aspekt des Ansatzes.

Gegen Ende des Aufenthaltes richtet sich der Fokus vermehrt auf die Realität außerhalb der Soteria und die Vorbereitung auf ein möglichst selbständiges Leben unter Vermeidung allzu großer Risiken, an einer erneuten Psychose zu erkranken.

In der Soteria geht es also nicht nur um Symptombekämpfung, sondern auch um eine Auseinandersetzung mit der persönlichen Lebenssituation der Bewohner. Die psychosentherapeutische Wirkung des Soteria-Ansatzes beruht auf der Kombination der Therapieelemente und der Lebensgemeinschaft zu einem nachhaltig spannungslösenden Ganzen als auf bestimmten einzelnen dieser Wirkfaktoren: „Soteria wirkt neuroleptikaartig – freilich ohne die entsprechenden Nebenwirkungen“.


3. Soteria oder Psychiatrie?

Ehemalige Patienten einer Psychiatrie teilen oft das Gefühl, dass der mit dem Aufenthalt verbundene Zwang und das Hinterfragen von Erfahrungen aus der Psychosezeit durch die Ärzte Gefühle der Verzweiflung, des Versagens und der Scham auslösen können, die oft schwieriger zu verarbeiten sind als die ursprünglichen Symptome ihrer Krankheit. (8)

Es gibt viele Berichte, die Enttäuschung, Schmerz, Wut und Gleichgültigkeit seitens des Personals zum Ausdruck bringen; ihr gemeinsamer Nenner scheint zu sein, dass sich die Patienten nicht als Subjekt, sondern als Objekt im medizinischen Versorgungssystem behandelt fühlen. Denn ein zusätzliches Trauma entsteht durch Spezialisten, die die eigene Identität autoritär als krank, abnormal und falsch einschätzen. (8)

Der folgende bittere Bericht eines Menschen mit Schizophrenie-Diagnose liefert ein treffendes Beispiel:

"Bei mir herrscht ein chemisches Ungleichgewicht. Diese Dinge waren nicht wirklich meine Schuld. Ich habe Jahre meines Lebens damit verbracht, als Fußnote, Fallbericht, klinische Notiz zu existieren und mich an das Verständnis zu klammern, eine defekte biologische Einheit zu sein. Irgendwie hatten mich Zeit, Materie und der Witz der Gene und Enzyme an den Rand des Seins
verbannt. Für Beobachter psychischer Erkrankungen mag diese Perspektive wahrlich wertvoll sein, doch für mich als Betroffene trug dieser Baum nur trockene und geschmacklose Früchte." (8)

Was für den einen eine Quelle der Hoffnung sein kann – die Tatsache, dass Psychopharmaka Symptome lindern können – kann für den anderen zu einer Quelle des Traumas werden, zu einer Erfahrung der Entmenschlichung und des Identitätsverlusts, die sich auf die Ebene der Neurotransmitter beschränkt.

Daniel Fisher, ein praktizierender Psychiater mit Schizophreniediagnose, schreibt: „Wenn Sie und die Menschen um Sie herum glauben, dass Ihr Geist für den Rest Ihres Lebens defekt und krank sein wird, haben Sie keine Hoffnung mehr, jemals die
Möglichkeit zu haben, ein Leben aufzubauen. Diese düstere Vorhersage kann zu einer sich selbst erfüllenden Prophezeihung werden" (8)

Betroffene Menschen versuchen oft, der Erfahrung der Schizophrenie einen Sinn zu geben und eine Psychose als eine Art Entwicklungsprozess zu betrachten. Stärker psychologisch orientierte Konzepte betonen die persönliche Bedeutung, den Sinn und die Wurzeln psychotischer Erfahrungen. Wichtig erscheint auch, dass man bei der Betrachtung der Lebensgeschichten schizophrener Patienten emotionale, familiäre, systemische,umweltbedingte, soziale und psychische Faktoren für eine Psychose erkennen kann.

Untersuchungen legen nahe, dass viele Patienten das Bedürfnis äußern, gehört und verstanden zu werden, ein Bedürfnis, „dabei“ zu sein." Soteria mit ihrem individuellen, existenziellen und individuellen Ansatz kann diesen Bedürfnissen besser gerecht werden.

Eine Rezension merkt an:

"Dennoch scheint Soteria versucht zu haben, den Konflikt zwischen den Vorstellungen vom Wesen des Wahnsinns und der Perspektive des Erlebens und des Beurteilenden abzuschwächen, indem es den Schwerpunkt auf das gegenseitige Erleben legte, die therapeutische Distanz aufgab und sich auf ein „Miteinander“ einließ, was zu einer subjektiven Verringerung des Gefühls von Missverständnis und Entfremdung führen konnte. Dies wiederum könnte den Aufbau einer therapeutischen Beziehung erleichtert haben, in der der Patient ein Subjekt und kein Objekt ist.

Um Menschen mit der Diagnose Schizophrenie besser helfen zu können, auch in der wissenschaftlichen Arbeit, lohnt es sich anscheinend auch, auf ihre eigenen Schilderungen zu achten und ihre eigenen Meinungen über sich selbst und ihre Behandlung zu
analysieren. Aus dieser Perspektive könnte das Soteria-Forschungsprojekt in die zeitgenössische Bewegung der Postpsychiatrie oder kritischen Psychiatrie eingeordnet werden, die beispielsweise eine stärkere Beteiligung des Patienten an der Auswahl der richtigen Therapie betont." (8)


4. Studien

1. Eine aktuelle Studie von 2023 untersuchte die Behandlung akutpsychiatrischer Patienten in der Psychiatrie des Lehrkrankenhaus der Charité Berlin (Oberhavel Klinik Hennigsdorf) vor und nach der Implementierung von Soteria-Elementen auf einer Akutstation.

Ergebnisse: "Die Daten zeigen einen signifikanten Rückgang der Tage auf geschlossenen Stationen, einen signifikanten Anstieg der Tage auf offenen Stationen, einen signifikanten Anstieg der Behandlungsbeendigungen, jedoch ohne Anstieg der Wiederaufnahmen, und eine signifikante Wechselwirkung ... hinsichtlich der Medikamentendosis, was insgesamt zu einer Reduzierung der antipsychotischen Medikamente bei Patienten mit Schizophrenie-Spektrum-Störungen führte." (4)

Eine Reduktion der Medikamente für Patienten mit Schizophrenie steht im Einklang mit den Forderungen von Mosher und Ciompi, die sinkende Medikamentendosierungen in Soteria-Unterkünften nachweisen konnten. Auch die Tatsache, dass die Reduktion der Medikamentendosis bei schizophrenen Patienten spürbar ist, unterstützt Ciompis Hypothese, dass die Soteria-Behandlung insbesondere bei psychotischen Patienten einen stressreduzierenden Effekt haben könnte und in der Folge niedrigere Medikamentendosierungen ermöglicht.

"Die Implementierung von Soteria-Elementen auf einer Akutstation ermöglicht eine weniger schädliche Behandlung psychotischer Patienten und ermöglicht zudem niedrigere Medikamentendosierungen. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass eine stationäre Behandlung mit Soteria-Elementen nicht nur möglich, sondern auch vorteilhaft ist, da sie zu einer weniger einschränkenden und belastenden Behandlungserfahrung auf einer Akutpsychiatriestation führt. " (4)

Verringerung von Zwangsmaßnahmen

Abbildung 1

Eine weiteres Ergebnis war der Rückgang aggressiven Verhaltens gegenüber Personal und Mitpatienten, einer reduzierten Anzahl von Fixierungen, einer signifikant verkürzten Gesamtverweildauer sowie einer signifikanten Verlängerung der Behandlungszeit im offenen Bereich der Akutstation. Das Schaubild zeigt die reduzierte Anzahl von Fixierungen:

Schlussfolgerung: "Die Etablierung von Soteria-Elementen auf der Akutpsychiatrie führt nachweislich zu einem weniger gewalttätigen Betreuungsumfeld für Schwerstkranke und zu einer drastischen Reduktion von Zwangsmaßnahmen." (3)


2. Eine Übersichtsarbeit von 2008 fand 3 kontrollierte Studien mit insgesamt 223 Teilnehmern, bei denen eine erste oder zweite Episode einer Schizophrenie diagnostiziert wurde.

Ergebnisse: "Die in diese Übersichtsarbeit einbezogenen Studien legen nahe, dass das Soteria-Paradigma im Vergleich zu konventionellen, medikamentösen Ansätzen bei der Behandlung von Patienten mit der Diagnose einer ersten oder zweiten Episode aus dem schizophrenen Spektrum gleichwertige und in bestimmten Bereichen sogar bessere Ergebnisse erzielt (und dies mit erheblich geringerem Medikamenteneinsatz)." (2)

In einer dieser Studie von Mosher erhielten in den ersten sechs Behandlungswochen nur 24 % der Versuchsgruppe überhaupt Medikamente (im Gegensatz zu 100 % der hospitalisierten Kontrollgruppe); nur 16 % von ihnen erhielten eine „substanzielle“ medikamentöse Behandlung, d. h. länger als 7 Tage. (2)

"Jüngste Forschungsergebnisse haben erneut gezeigt, dass die Nutzer der Dienste das Fehlen von Nebenwirkungen sehr schätzen und die große Mehrheit der Nutzer und Anbieter von Diensten unterstützt die Idee von stationären Krisendiensten als Alternative zur akuten stationären Behandlung. Dies deutet darauf hin, dass der minimale Medikamentenansatz des Soteria-Paradigmas den Prioritäten der Patienten möglicherweise besser entspricht." (2)

Schlussfolgerungen der Übersichtsarbeit:

"Die Ergebnisse des Soteria-Forschungsprojekts legen nahe, dass die dort angewandten therapeutischen Methoden trotz einer
radikalen Reduzierung oder sogar eines völligen Fehlens der Pharmakotherapie mindestens genauso wirksam waren wie eine herkömmliche Krankenhausbehandlung. Diese Ergebnisse sind im Kontext der Debatte über eine wirksame und ethische Behandlung psychiatrischer Störungen nach wie vor von großer Bedeutung." (2)


3. Bola und Mosher führten 2003 die detaillierteste Analyse durch. In einer randomisierten kontrollierten Studie (RCT) zeigten sie, dass Soteria-Patienten nach einem Nachbeobachtungszeitraum von 2 Jahren kleine bis mittlere Effekte hinsichtlich des allgemeinen Funktionsfähigkeitsniveaus erzielten.

In der Soteria nahmen 24 % der psychotischen Patienten mindestens einmal ein Antipsychotikum ein, nur 16 % länger als eine Woche. 42 % der Soteria-Bewohner nahmen während der gesamten zweijährigen Forschungs- und Nachbeobachtungszeit keine antipsychotischen Medikamente ein und erzielten die besten Ergebnisse auf der allgemeinen Symptomskala. 94 % der im Krankenhaus behandelten Patienten wurden hingegen medikamentös behandelt. Soteria-Bewohner zeigte auch bessere soziale Ergebnisse, darunter eine um 40 % höhere Wahrscheinlichkeit für eine Beschäftigung. (5 )


Ergebnisse/StudienSoteriaPsychiatrie
keine antipsychotischen Medikamente (5)42%6%
Gesamtbehandlungsdauer in Tagen (4)2330
Tage geschlossene Station (4)-14
Tage offene Station (4)1523
Rückgang Zwangsmaßnahmen (4)janein
Rückgang aggressiven Verhaltens (4)janein
soziale Ergebnisse (5)bessererschlechter
Beschäftigung (5)40 % höhere Wahrscheinlichkeit


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Studien und Quellen

(1) https://de.wikipedia.org/wiki/Soteria

(2) A Systematic Review of the Soteria Paradigm for the Treatment of People Diagnosed With Schizophrenia. Tim Calton , Michael Ferriter, Nick Huband, Helen Spandler, 2007

(3) From Wish to Reality: Soteria in Regular Care—Proof of Effectiveness of the Implementation of Soteria Elements in Acute Psychiatry. Theresa Wolf, Philine Fabel, Adrian Kraschewski , Maria C Jockers-Scherübl, 2021

(4) Treatment with Soteria-elements in acute psychiatry—Effectiveness for acutely ill and voluntarily treated patients
Philine Fabel , Theresa Wolf, Helena Zyber, Julian Rubel , Maria C Jockers-Scherübl, 2023

(5) Treatment of acute psychosis without neuroleptics: two-year outcomes from the Soteria-Project. Bola JR, Mosher LR. , 2003

(6) Soteria: evaluation of a home-based treatment for schizophrenia. Mosher LR, Menn A, Matthews SM. , 1975

(7) Non-hospital, non-medication interventions in first-episode psychosis. Mosher , 2004

(8) The Soteria Project: A forerunner of "a third way" in psychiatry? Radosław Stupak, Bartłomiej Dobroczyński, 2019

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Kommentare 2

windlicht
8. November 2022 um 11:52
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Hallo Patrick

Ich kenne die SOTERIA, war mehrmals dort stationiert.

Und zwar die SOTERIA BERN!

Super Klinik in einem offenen Haus.

Phoenix
8. November 2022 um 14:26
Autor
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Wow, da hast Du ja schon viel erlebt. Wie lange warst Du da? Und konntest Du dort wieder gesunden?

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