ERNÄHRUNG UND NAHRUNGSERGÄNZUNG | Warum Nahrungsergänzung so wichtig ist?
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Phoenix -
18. März 2026 um 05:45 -
2.674 Mal gelesen -
5 Kommentare
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ERNÄHRUNG UND NAHRUNGSERGÄNZUNG |
Warum Nahrungsergänzung so wichtig ist?
Nahrungsergänzung spielt bei Schizophrenie eine wichtige unterstützende Rolle, da Menschen mit dieser Diagnose häufig unter Nährstoffmängeln leiden, die durch
- Einseitige Ernährung
- den Stoffwechsel der Erkrankung
- Nebenwirkungen von Medikamenten entstehen können
Bestimmte Supplemente können helfen, Symptome zu lindern, die kognitive Funktion zu verbessern oder körperliche Begleiterscheinungen der Antipsychotika-Therapie zu mildern. Im Artikel Vitamine B, C, D und E sowie Omega 3 senken das Risiko einer Psychose und bewirken eine Besserung der positiven, negativen und allgemeinen Symptomatik zeigten Studien, dass Menschen mit Schizophrenie im Vergleich zu Gesunden einen Nährstoffmangel aufgrund ungesunder Ernährung aufweisen. Nur 10,7% ernähren sich gesund.
Zudem konnte als eine Eigenschaft von Schizophrenie eine schlechtere Vitamineaufnahme festgestellt werden. D.h. um den selben Vitaminspiegel wie gesunde Menschen erreichen zu können brauchen schizophren Erkrankte eine höhere Vitaminversorgung. Ein Mangel an Nährstoffen kann psychotische Symptome mit verursachen und verschlechtern.
1. Je besser der Vitamin-Status, desto schwächer die Schizophrenie-Symptome
Schon im Jahr 2012 untersuchten Forscher die bis zu diesem Zeitpunkt veröffentlichten Studien zum Thema "Vitamine und Schizophrenie". Sie schrieben, dass Patienten mit psychischen Störungen, die gleichzeitig an einem Vitaminmangel leiden, im Allgemeinen mit schwerwiegenderen Symptomen zu kämpfen haben als Patienten mit guter Vitalstoffversorgung.
Bei Vitaminmängeln sprechen Patienten außerdem weniger gut auf die konventionelle Therapie an. Insbesondere die Vitamine B, C, D und E spielen eine wichtige Rolle bei der Entstehung der Schizophrenie.
Große Teile der Bevölkerung, verstärkt jedoch schizophren Erkrankte, ernähren sich ungesund und können nicht einmal Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) erfüllen, die nach Ansicht vieler Orthomolekular-Mediziner ohnehin viel zu niedrig angesetzt sind. 86,9 Prozent der Bevölkerung essen zu wenig Gemüse, 99,4 Prozent ernähren sich NICHT vollwertig.
Unsere industriell erzeugten Lebensmittel haben zudem, im Vergleich zu früher, einen deutlich geringeren Gehalt an Nährstoffen, was Auslöser für viele Zivilisationskrankheiten ist, siehe Artikel: Mangelernährung und der Verlust an Nährstoffen in industriellen Lebensmitteln
Dem Vitalstoffmangel kann durch eine sehr gesunde Ernährung, dem eigenen Anbau von Obst und Gemüse, dem Kauf von Lebensmitteln beim regionalen Erzeuger oder BIO-Produkten sowie durch Wildpflanzen entgegengewirkt werden.
Wem das nicht möglich ist, oder nicht in einem ausreichenden Maße, der kann durch Nahrungsergänzung für eine optimale Versorgung mit Vitalstoffen, Nährstoffen und Mineralien sorgen. Denn es ist grundsätzlich schwer die nötigen Vitalstoffe über die Nahrung aufzunehmen, 5 Stück Obst und Gemüse, eine Empfehlung der DGE deckt nur den minimalen Tagesbedarf. Bei chronischen Erkrankungen insbesondere mit Defiziten in der Nährstoffverwertung, wie bei Schizophrenie sind z.B. 300 - 500 mg Vitamin C empfohlen und eine Orange hat gerade mal 50 mg.
2. Verwendung von Nahrungsergänzung bei der Behandlung von Schizophrenie.
Es besteht ein großes Interesse an der Verwendung von Nahrungsergänzung wie Vitaminen und Spurenelementen als Hilfsmittel bei der Behandlung von Schizophrenie. Während dies ein sich entwickelndes Gebiet der Medizin ist, verstärken Beweise den starken Zusammenhang zwischen Ernährungsmängeln, Mineralmängeln und dem Bewusstsein für die Auswirkungen von oxidativem Stress, Entzündungen und immunvermittelten Reaktionen in der Krankheitsentwicklung der Schizophrenie.
In jüngerer Zeit werden auch Ernährung und Nahrungsergänzung zunehmend als wichtige Faktoren bei psychischen Gesundheitsstörungen in Betracht gezogen. Es gibt eine wachsenden Zahl von Beweisen, die zeigen, dass eine Nahrungsergänzung mit Vitaminen, essentiellen Fettsäuren, Mineralien und Spurenelementen zusätzliche Vorteile bietet.
Hinweise darauf, dass Vitamine bei Schizophrenie therapeutischen Nutzen bringen könnten, ergaben sich aus Berichten, die Schizophrenie mit Vitaminmangel in Verbindung brachten. Das Ergebnis klinischer Studien hatte gezeigt, dass eine Nahrungsergänzung mit B6, B9, B12 und C bei der Linderung von Schizophrenie-Symptomen von Vorteil war, wenn sie allein oder als Ergänzung zu einer konventionellen Therapie angewendet wurde. Auch die Ergebnisse präklinischer und klinischer Studien haben weiterhin Beweise für die positiven Wirkungen anderer Nahrungsergänzungsmittel bei Schizophrenie geliefert.
Omega-3-Fettsäure-Supplementierung
Beim Menschen untersuchten Forscher die Fähigkeit einer Omega-3-Fettsäure-Supplementierung zum Schutz vor der Entwicklung einer Erstepisode einer Psychose bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen (im Alter von 13 bis 25 Jahren) mit unterschwelliger Psychose. Sie beobachteten, dass es in der Gruppe, der Omega-3 verabreicht wurde, im Vergleich zu denen, denen Placebo bekamen, eine Abnahme der Übergangsrate zu einer Psychose und eine Abnahme der positiven und negativen Symptome gab.
Forscher berichteten nach einer Metaanalyse klinischer Studien, dass eine Nahrungsergänzung mit Omega-3-Fettsäure bei der Verringerung der klinischen Symptome bei Personen mit Schizophrenie im Vorstadium und/oder erster Episode wirksam war, gemischte Ergebnisse wurden bei Personen mit chronischer Schizophrenie beobachtet.
Nahrungsergänzung mit Mineralien
Eine Reihe weiterer Studien hatte auch die Wirkung anderer Nahrungsergänzungsmittel wie Mineralien als therapeutische Ziele und/oder Zusatzstoffe in Modellen für Schizophrenie untersucht. Studien berichteten, dass die Verabreichung von Zink beispielsweise mit einer Verbesserung des Arbeitsgedächtnisses, der sozialen Interaktion, des Antioxidansstatus verbunden war.
Die Vorteile von Nahrungsergänzung bei Nebenwirkungen von Antipsychotika
Vorteile von Nahrungsergänzung bei der Milderung der arzneimittelbedingten Nebenwirkungen von Antipsychotika wurden berichtet. Forscher untersuchten die Wirkungen der Kombination antioxidativer Nahrungsergänzungsmittel (Omega-3-Fettsäure, Vitamin E und C) bei Schizophreniepatienten mit laufender Haloperidol-Therapie über einen Zeitraum von 4 Monaten. Die Ergebnisse zeigten eine Verbesserung der klinischen Symptome und eine Abnahme der Schwere der durch Haloperidol induzierten Nebenwirkungen.
Fazit - Warum Nahrungsergänzung wichtig ist ?
Nahrungsergänzung ist bei Schizophrenie essenziell, um spezifische Nährstoffmängel auszugleichen, Entzündungsprozesse im Gehirn zu hemmen und die Nebenwirkungen von Medikamenten zu lindern. Wichtige Mikronährstoffe wie Omega-3-Fettsäuren, B-Vitamine, Vitamin C, D und E, Mineralien, Psychobiotika, sekundäre Pflanzenstoffe sowie Aminosäuren und Hormone können helfen, die Symptome bei Psychosen und Schizophrenie deutlich zu lindern zu lindern.
Ausgleich von Nährstoffmängeln: Bei Schizophrenie-Patienten werden häufig Defizite an Omega-3-Fettsäuren, Vitaminen, Mineralien, Aminosäuren und Hormonen festgestellt.
Verbesserung der Gehirnfunktion: Die Nährstoffe unterstützen den Hirnstoffwechsel und schützen vor oxidativem Stress und Entzündungen, der mit der Erkrankung in Verbindung steht.
Reduzierung von Nebenwirkungen: Nahrungsergänzungsmittel können helfen, durch Antipsychotika verursachte Stoffwechselstörungen zu mildern.
Unterstützung der Darm-Hirn-Achse: Eine gesunde Ernährung, oft ergänzt durch Probiotika, spielt eine Rolle bei der psychischen Stabilisierung.

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