Selbstbehandlung

Hallo Lieber schizophrenie-online.org Nutzer


Um diese Seite im vollen Umfang Nutzen zu können musst du dich Registrieren, erst dann ist das erstellen und beantworten von Beiträgen möglich. Auch der Chat und der nicht öffentliche Bereich ist nur für Registrierte Benutzer verfühgbar.


Als Registrierter Nutzer profitierst du außerdem davon, dass du andere Mitglieder über Privat-Nachrichten oder Email (anonymisiert) kontaktieren kannst.

  • Was kann man selber machen

    Am Wichtigsten ist es, dass sich Betroffene und Angehörige ausführlich über die Krankheit, ihre Ursachen und die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten informieren. Nur dann sind sie in der Lage, wichtige Entscheidungen zu treffen und alle Maßnahmen zu ergreifen, um ein Wiederauftreten der Beschwerden zu verhindern.


    Um Rückfälle zu verhindern, sollten Patienten ihre Medikamente genau nach den Empfehlungen des behandelnden Arztes einnehmen. Diese Erhaltungstherapie kann über Jahre beibehalten werden. Eine gute Zusammenarbeit mit dem Behandlungsteam, eine geregelte und möglichst stressarme Lebensführung sowie der Verzicht auf Drogen sind weitere wichtige Voraussetzungen für die erfolgreiche Rückfallverhütung.


    Es gehört zu den Charakteristika der Krankheit, dass Menschen mit Schizophrenie nicht immer erkennen, dass sie krank und behandlungsbedürftig sind. Angehörige können dabei helfen, drohende Rückfälle rechtzeitig zu erkennen und eine Behandlung einzuleiten.

Teilen

Kommentare 3

  • Ich frage mich, WIE ich eine Behandlung einleiten kann. In Deutschland gilt, ist der Betroffene weder eigen,- noch fremdgefährdend kann von seitens der Behörden, Ärzte und der Angehörigen nichts unternommen werden. Es muss ein aktueller Vorfall STATTFINDEN, dann kann ich den Notarzt, die Polizei und das Gesundheitsamt einschalten. Vorher wird niemand etwas tun! Es ist nach meinen Erlebnissen sogar in einer akuten Situation so, dass Notarzt und Polizei unverrichteter Dinge abrücken. Ich musste schon deutlich anmerken, dass das Verhalten der Polizei einer unterlassenen Hilfeleistung nahe komme. Damit konnte ich dann im zweiten Anlauf bewirken, dass meine Tochter mitgenommen und eingewiesen wurde.

    • Ja, dass mit der eigen oder Fremdgefährdung ist auch in der Schweiz so und in, so weit ich weiss, allen westlichen Ländern... Prinzipiell auch richtig so... Es bleibt also am betroffenen und den Angehörigen zu entscheiden welche Behandlung für ihn richtig ist... Das kann leider der Staat nicht übernehmen... Und eine Zwangsbehandlung ist meist die falsche Lösung... Siehe auch Der Fall K.

    • Danke, für den Tipp zum Film. :-) Ich schaue ihn mir bei Gelegenheit an.